Kategorie: aktuelles

  • Mit dem Sonderzug mitten ins Herz des Mönchshofs

    Mit dem Sonderzug mitten ins Herz des Mönchshofs

    Noch vor ein paar Jahren fuhren unter dem Motto „Vom Eisenbahnerhimmel ins Bierparadies“ regelmäßig Dampfzüge vom Deutschen Dampflok-Museum Neuenmarkt in den Kulmbacher Mönchshof, direkt vor die Eingangstüre der dortigen Museumslandschaft. Als fester Bestandteil des alljährlichen Veranstaltungskalenders – immer wieder ein Highlight für die zahlreichen Gäste und auch für die Verantwortlichen.

    Heute gibt es die regelmäßigen Museumsbahnfahrten von Neuenmarkt in den „Kulmbacher Bierbahnhof“ nicht mehr, weil in der Region leider kein geeignetes Schienenfahrzeug-Gespann mehr zur Verfügung steht. Zu aufwendig und damit zu teuer der Unterhalt. Ein Grund zudem, warum in Summe der Bestand an fahrtüchtigen historischen Schienenfahrzeugen zusehends immer ausgedünnter wird.

    So ist die Freude umso größer, wenn es gelingt, auswärtige Fahrzeuge für eine Stippvisite in den Kulmbacher Mönchshof zu begeistern. Zumal der Unterhalt einer privaten Schieneninfrastruktur in heutiger Zeit nicht gerade ein Zuckerschlecken ist. Viele Auflagen sind zu erfüllen und rechtliche Regularien einzuhalten: technische Instandhaltung und TÜV des Schienenstrangs ebenso wie die Bestellung eines Eisenbahnbetriebsleiters, sowie die Vorhaltung eines örtlichen Bahnhofvorstehers, der für die Sicherheit des Materials und vor allen Dingen der beteiligten Menschen garantiert. Letztlich sind individuell für jedes Fuhrwerk geeignete Ausstiegshilfen zu installieren, um jedweder Verletzungsgefahr vorzubeugen.

    „Eine Menge Aufwand, der allerdings jedes Mal mehr als nur belohnt wird durch die Einfahrt der stählernen Ungetüme“, meint geschäftsführender Museumsleiter Bernhard Sauermann, der auch für diese Events im Kulmbacher Mönchshof verantwortlich zeichnet. Und weiter: „Wenn die Schienen surren und knarzen, das Fuhrwerk unter der Umgehungsstraßenbrücke in den Mönchshof einfährt, bekommt der Betrachter einen entfernten Eindruck aus einer längst vergangenen Zeit, als die Mobilität der Moderne das Laufen noch lernte. Immer wieder Gänsehaut pur.“

    Aktuell kurbelt Museumsmitarbeiterin Ines Simon-Graf die kulturtouristischen Zugfahrten wieder an. Die gelernte Diplombetriebswirtin, die bereits gut zwei Jahrzehnte in der Touristikbranche tätig ist, leitet seit zwei Jahren die zentrale Buchungsstelle im Kulmbacher Mönchshof und ist begeistert von der Zusammenarbeit mit der „Wisentatalbahn“, die in Kürze erneut mit einem Triebwagengespann in den „Kulmbacher Bierbahnhof“ einfahren wird – diesmal am 17. Dezember zum Blaicher Weihnachtsmarkt: „Nach einem gelungenen Ausflug in den Mönchshof im vergangenen Oktober kommt die Bahn nunmehr nicht nur mit zwei, sondern sogar mit drei Wagen und bringt zahlreiche Gäste aus Schleiz und Umgebung. Mit dabei sein wird auch der Schleizer Bürgermeister Marko Bias. Wir erwarten unsere Gäste gegen 11.00 Uhr. Wenn es dann vielleicht noch ein bisschen schneit, wird das richtig romantisch.“

    Die Zusammenarbeit mit dem Wisentatalbahn-Team macht ihr viel Freude und das scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen, denn Friedemann Schüler, der für den Wisentattalbahn e.V. die Fahrten managt, freut sich mit seinen Gästen riesig auf die neuerliche Fahrt nach Kulmbach und darauf, einen neuen Weihnachtsmarkt entdecken zu können: „Es war ein bewegender Eindruck, als wir am 5.10.2023 als erster Zug seit etlichen Jahren in den Anschluss Mönchshof fuhren, die Mitarbeiter des Museums Spalier standen und unser Ankommen per Video festhielten.“

    Auslöser für die Fahrt nach Kulmbach war damals der explizite Wunsch eines Kunden, der seinen Betriebsausflug in den Mönchshof machen wollte. Schüler erinnert sich: „Ich kenne die Strecke zwar recht gut, aber in dieses Anschlussgleis bin ich bis dahin noch nie gefahren. Es durfte bei dieser Fahrt keinesfalls etwas schiefgehen. Alle Beteiligten gaben ihr Bestes und es hat alles geklappt“.

    Die Verantwortlichen der Wisentattalbahn waren von dem Aufenthalt so begeistert, dass sie noch am gleichen Abend dem Angebot von Ines Simon-Graf zustimmten, von Schleiz aus eine Fahrt zum Blaicher Weihnachtsmarkt zu organisieren.

    Friedemann Schüler: „

    Alle Fahrgäste unserer Reise im Oktober haben sich pudelwohl gefühlt und die Kaffeevariationen im Museums-Café sowie das `Kulmbacher Biergeflüster` mit allen Sinnen genossen. Als wir die Fahrt mit unseren drei `Ürdinger Schienenbusen`

    mit einem Kontingent von 100 Sitzplätzen bekanntgegeben hatten, waren wir ohne große Werbung in Null-Komma-Nix ausgebucht.“

    Mönchshof-Buchungsleiterin Ines Simon-Graf im Oktober beim „Probesitzen“ im Triebwagen des Wisentatalbahn e.V. – Foto: Ralf Neuber
    Als erstes Schienenfahrzeug nach Corona besuchte der Schienenbus der Wisentatalbahn im Oktober 2023 den Mönchshof – Highlight mit Gänsehaut und Blick auf die Plassenburg.- Foto: Ralf Neuber

    Für die Besucher des Weihnachtsmarktes und dem Tag der offenen Tür besteht bis zur Abfahrt um 17.00 Uhr die Möglichkeit, den Zug zu besichtigen. Ines Simon-Graf ermuntert zum „Probesitzen“ und kann sich eine Fahrt übers Land in den warmen, gemütlichen Aussichtswagen gut vorstellen: „Ich war im Oktober schon Probe gesessen und bin begeistert. Die Sitze haben Federkernpolsterung – wie bei Oma auf dem Sofa. So eine Fahrt bringt auf alle Fälle ein bisschen Entschleunigung in unsere schnelllebige Zeit“.

    Sie erhofft sich und dem Mönchshof eine langfristige Zusammenarbeit: „Zum einen die Fahrt für Individualreisende zu fixen Terminen, zum anderen ist das Thema besonders für Betriebs-ausflüge spannend: Unternehmen buchen die Fahrt direkt in den Brauereihof, genießen eines unserer vielfältigen Angebote, wie z.B. das „Kulmbacher Biergeflüster“ mit Bierprobe samt „Fränkischem Gaumenkitzler“ oder ein „Fränkisches Bier- & Bratwursterlebnis“, oder, oder, oder… – danach gemütlich zum Mittagessen ins Mönchshof-Bräuhaus bei einem knusprigem Schäufele und mit dem Zug geht’s schließlich zum Ausgangspunkt zurück. Ideal auch für große Gruppen.“

    Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin des Museumsvereins freut sich über die Verstärkung beim Empfang der Gäste: „Sowohl unser Landrat Klaus-Peter Söllner, unser OB Ingo Lehmann als auch die Betriebsleiterin des TuV Kulmbach, Anja Meyer, wollen die Gäste aus Schleiz mit uns begrüßen. Ich werte das als Zeichen des guten Miteinanders auf touristischer Ebene“.

    Oberbürgermeister Ingo Lehmann bedankt sich schon im Voraus im Namen der Stadt bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihre Hingabe und will zum Empfang des Zuges unbedingt vor Ort sein: „Es ist wunderbar, wenn wir die Begeisterung für unsere schöne Heimatstadt Kulmbach mit Menschen aus nah und fern teilen dürfen. Kulmbach hat zu allen Jahreszeiten viel zu bieten. Im Advent sind Burg, Bratwurst und Bier in Kombination mit der einzigartigen Atmosphäre im Mönchshof ein ganz besonderes Erlebnis.“

  • Kaufläden und Puppenstuben im Mönchshof

    Kaufläden und Puppenstuben im Mönchshof

    Der alljährliche Weihnachtsmarkt im Kulmbacher Mönchshof mit dem „Tag der offenen Tür“ in den Museen wirft seine Schatten voraus. Das Museumsteam ist eifrig dabei, eine kleine, aber feine Sonderausstellung „Puppenstuben und Kaufläden“ vorzubereiten.

    Traditionell wird in Kulmbach am 3. Adventssonntag der Weihnachtsmarkt in der Blaich besucht wie auch die Museen im Mönchshof zum „Tag der offenen Tür“. Museumsleiter Bernhard Sauermann ist bemüht, den Besuchern immer wieder etwas Neues aus dem Depot zupräsentieren. Im vergangenen Jahr war es eine Ausstellung zu dem Thema „Kulmbacher Marktbuden“, die so gut ankam, dass er es nicht übers Herz brachte, sie zwischenzeitlich wieder abzubauen – noch immer sind sie auf der Gallerie im Museumsfoyer zu besichtigen. Ein Stockwerk tiefer wird deshalb in diesem Jahr eine weitere Ausstellungsecke eingerichtet.

     

    Erstaunlich ist, was Sauermann immer wieder an Exponaten für seine Sonderausstellungen aus dem Museumsdepot hervor zaubert. Diesmal hat er sich das Thema „Puppenstuben und Kaufläden“ ausgesucht. Wie er darauf gekommen ist, beschreibt er wie folgt: „Noch immer übt der `Tante Emma-Lade´ eine große Faszination auf uns aus, wenn er auch mehr und mehr von Supermärkten, Drogeriemärkten und Discountern verdrängt wird und aus dem Stadtbild weitgehend verschwunden ist. Im Bayerischen Bäckermuseum sind wir sehr glücklich, ein solches Relikt eines kleinen Einzelhandelsgeschäfts in der Dauerausstellung präsentieren zu können: den Stamm-Laden der Bäckerei Will aus Neuensorg bei Marktleugast. Kaufladen oder Kaufmannsladen nennt man heute nur noch Kinderspielzeug. Unsere Exponate zu diesem Thema, die sonst im Depot schlummern, möchte ich dieses Jahr gerne einmal in den Fokus rücken.“

    Adam Neubers Bäckerladen um 1923 – Nachbildung der tatsächlichen Bäckerei Neuber im Spiegel / Kulmbach

    Alte Kaufläden sind meist in Form von Puppen-Kaufläden mit Puppen und Warenminiaturen ähnlich den Puppenhäusern oder Puppenküchen ausgeführt. Auch dazu findet sich ein eindrucksvolles Exponat in der Dauerausstellung des Bayerischen Bäckereimuseums. Mit dem Puppen-Bäckerladen, der den ehemaligen elterlichen Bäckerladen in Kulmbach, Spiegel, repräsentiert, hat der Kulmbacher Ralf Neuber als Kind noch gespielt – jetzt erfreut der Miniaturladen die Museumsbesucher auf ihrem Rundgang durch das Bayerische Bäckereimuseum.

    Neben Puppenkaufläden mit festem Gehäuse gab es auch freistehende Marktstände in Kindergröße, mit denen Kinder das Einkaufen der Erwachsenen nachspielen konnten. Zwei solcher Exemplare werden in der Sonderausstellung gezeigt. Der eine stammt aus dem Fundus der einstigen Kulmbacher Kunstmühlenbesitzer Fischer und wurde vor zwei Jahren von der Kulmbacher Familie Penning dem Museumsarchiv gestiftet. Den zweiten Kaufladen hat Bernhard Sauermann aus seiner Privatsammlung zur Verfügung gestellt. Dieses Exemplar gehörte vormals dem bereits verstorbenen Stadtsteinacher Metzger Karlheinz Hebentanz.

    Der Museumsleiter dazu: „Kaufläden für Kinder waren seit dem frühen 19. Jahrhundert bekannt und wurden ebenso wie Puppenhäuser meist in Handarbeit von Schreinern oder anderen Handwerkern als Einzelstücke für die Kinder von wohlhabenden bürgerlichen Familien hergestellt.“

    Die Geschichte der Puppenstuben geht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Das älteste bekannte Puppenhaus wurde 1558 für Herzog Albrecht von Bayern gebaut – allerdings nicht als Spielzeug, sondern als kleines Kunstwerk und Schaustück.

    Im 17. und 18. Jahrhundert griffen reiche Patrizierfamilien in Nürnberg und Augsburg diese Idee auf und ließen sich ihre Häuser im Kleinformat nachbauen, um ihren Reichtum eindrucksvoll zur Schau stellen.

    Im Biedermeier fand das Spielzeug weitere Verbreitung. Vorbild waren die Wohnungen gehobener Bürgerfamilien, die möglichst naturgetreu nachgebildet wurden. Es gab auch einzelne Räume als Puppenstube, vor allem als Salons und Puppenküchen, die mit allerlei Küchengeräten ausgestattet waren.

    Bernhard Sauermann erinnert sich: „Früher war es üblich, die Puppenstube zur Bescherung an Heiligabend aufzubauen und sie nach Weihnachten zum Dreikönigstag wieder einzupacken und auf dem Dachboden zu verstauen. Es konnte also nur kurze Zeit damit gespielt werden – so wurde die Puppenstube nachhaltig geschont.“

    Längst aus der Mode gekommen, haben diese liebenswerten Zeitzeugen ihre große Faszination noch lange nicht verloren. Wer mag, kann sich zum Tag der offenen Tür am 17. Dez. 2023 in den Museen im Kulmbacher Mönchshof gerne selbst davon überzeugen.

    Die Sonderausstellung ist ab dem 3. Advent im Museumsfoyer zu sehen.

  • 1. Mönchshof Kabarettpreis – Finale

    1. Mönchshof Kabarettpreis – Finale

    Mit großer Vorfreude geben der Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V. und der Kulmbacher Kleinkunst-Brettla e. V. bekannt: Am Samstag, 27. Januar 2024 präsentieren sich im Rahmen des ersten MÖNCHSHOF Kabarettpreis Finales gleich vier Künstler bei „Kultur unterm Dach“. Erstmalig unterstützen die BrauSpezialitäten von Mönchshof das Finale.

    Von links nach rechts: Claudia Kollerer, Produktmanagerin Mönchshof BrauSpezialitäten, Kulmbacher Brauerei, Manfred Spindler 1. Vorsitzender Kulmbacher Kleinkunst-Brettla e. V., Karola Helm, Event und Organisation sowie Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin – beide Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V. – freuen sich gemeinsam auf das erste Mönchshof Kabarettpreis Finale bei Kultur unterm Dach im Januar 2024.

    „Bierkultur und Kabarett gehören zusammen“, ist sich Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin der Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V., sicher. „Zusammen mit unseren Freunden vom Kulmbacher Kleinkunst-Brettla e. V. freuen wir uns sehr auf das erste MÖNCHSHOF Kabarettpreis Finale bei uns im Kulmbacher Mönchshof oben bei Kultur unterm Dach“, fährt Metzel fort. Und sie sagt weiter: „Das erste gemeinsame Jahr an Kulturarbeit ist uns sehr gut gelungen. Darauf sind wir auch ein klein bisschen stolz, dass die Kulmbacher*innen unser gemeinsames Angebot so gut annehmen“.

    Gerade heutzutage sei es wichtiger denn je, Begegnungsstätten für Menschen zu erhalten und Programme auszubauen. Genau das würde man mit der im letzten Jahr geschmiedeten „Kultur-Allianz“ bei Kultur unterm Dach auf der Museumsbühne geschafft haben. „Zusammen sind wir stärker, ein Gewinn für alle“, so die Geschäftsführerin.

    Manfred Spindler, erster Vorsitzender des Kulmbacher Kleinkunst-Brettla e. V. bringt es auf den Punkt: „Ein Jahr Partnerschaft bei ‚Kultur unterm Dach‘ – es wurde geredet, getüftelt und probiert. Aus vielen Einzeltönen wurde zunächst ein Lied und inzwischen sind wir ein richtiges Symphonieorchester. Im Januar 2024 feiern wir nun bereits unseren ersten Geburtstag mit einer besonderen Veranstaltung mit vier Künstlern und sicherlich ganz vielen Zuschauern beim ersten MÖNCHSHOF Kabarettpreis Finale!“

    Vier Künstler an einem Abend

    Das Kulmbacher Kleinkunst-Brettla e. V. und der Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V. präsentieren gemeinsam zum ersten Mal das erste MÖNCHSHOF Kabarettpreis Finale mit vier Künstlern an einem Abend auf einer Bühne. Nominiert sind das Duo Peter und Willi Podewitz aus Bremen, Harald Pomper aus Wien und Annette von Bamberg. „Die Zuschauer entscheiden über die Verteilung des Preisgeldes in Höhe von insgesamt 3.000 Euro“, erklärt Manfred Spindler.

    Bier-Kultur mit neuer Bedeutung

    Der Kulmbacher Mönchshof gilt als ein Ort der Begegnung, an dem Werte wie Menschlichkeit und Lebensfreude erfahrbar werden. Hier können Besucher und Gäste Kultur und Kulinarik genießen, aber auch lernen und lachen. „Der Kulmbacher Mönchshof war schon immer ein besonderer Ort, der Geselligkeit ausstrahlt und in dem ein kreativer Geist wohnt. Sonst gäbe es unsere Mönchshof BrauSpezialitäten nicht“, führt Claudia Kollerer, Produktmanagerin der Mönchshof BrauSpezialitäten, aus.

    „Als eine tief in der Region und ganz besonders an diesem Ort verwurzelte Biermarke ist es uns eine Ehre, das MÖNCHSHOF Kabarettpreis Finale zu unterstützen. Und es gibt doch nichts Genussvolleres, als einen geselligen und unterhaltsamen Veranstaltungsabend mit einer unserer Mönchshof BrauSpezialitäten abzurunden. Das MÖNCHSHOF Kabarettpreis Finale wird genau das beweisen.“ Mit einem Augenzwinkern fügt sie hinzu: „So bekommt Bier-Kultur eine neue Bedeutung!“

    Beginn ist um 19:30 Uhr, der Einlass findet ab 18:30 Uhr bei Kultur unterm Dach im Mönchshof statt.

    Die Tickets kosten Euro 18,00 und sind HIER erhältlich. 

  • Lebkuchenbier aus der Gläsernen Museumsbrauerei 

    Lebkuchenbier aus der Gläsernen Museumsbrauerei 

    In der Gläsernen Museumsbrauerei des Bayerischen Brauereimuseums wird handwerklich gebraut: Diplom-Braumeister Sebastian Hacker benutzt Malz der heimischen Mälzereien, der Hopfen kommt aus der Hallertau und das weiche Kulmbacher Brauwasser ist schon seit Jahrhunderten ein Teil des Erfolgsrezeptes der Kulmbacher Biere. Die Biere der Gläsernen Museumsbrauerei werden nach dem Bayerischen Reinheitsgebot gebraut und sind unfiltriert. Rechtzeitig zur Herbst- und Weihnachtszeit hat Sebastian Hacker auch in diesem Jahr wieder das feine Lebkuchenbier eingebraut.

    „Unser Lebkuchenbier ist das passende Bier für die dunkle Jahreszeit und mittlerweile ein echtes KULT-Bier! Es ist ein goldgelbes Exportbier mit einer Spur Rauchmalz, feinherb gehopft – das erinnert an die Weihnachtszeit und Räuchermännchen“, beschreibt Diplom-Braumeister Sebastian Hacker das Lebkuchenbier aus der Gläsernen Museumsbrauerei des Bayerischen Brauereimuseums im Kulmbacher

    Mönchshof. Dabei kommt kein Lebkuchengewürz ins Bier. Es passt nicht nur zu deftigerem Essen, wie der Martins- oder Weihnachtsgans, sondern harmoniert geschmacklich auch mit Lebkuchen und anderen weihnachtlichen Leckereien wie Lebkuchen, Plätzla und Stollen.

    In diesem Jahr hat das Lebkuchenbier eine Stammwürze von 12,3 Prozent und 5,0 Prozent Volumen Alkohol.

    Es ist ab sofort im Shop der Museen im Kulmbacher Mönchshof wie gewohnt in der praktischen 1-Liter- Bügelverschlussflasche oder abgefüllt im 10- oder 20- Liter Fass erhältlich. 


    >>> Museumsbier kaufen

  • Magie des Räucherns

    Magie des Räucherns

    In einer Welt, in der Hektik und Stress oft den Ton angeben, suchen immer mehr Menschen nach Wegen, um ihre Sinne zu beruhigen und ihren Geist zu klären. Einer dieser Wege führt in die faszinierende Welt des Räucherns. Es ist eine althergebrachte Praxis, die nicht nur beruhigend und meditativ ist, sondern auch eine einzigartige Möglichkeit bietet, die Verbindung eines jeden Menschen zur Natur zu stärken und sein kulturgeschichtliches Wissen zu vertiefen. Am Dienstag, 28. November 2023, wird wird Kräuter- und Gewürzexpertin Natalia Schöttner um 19:00 Uhr Interessierte mit einem Vortrag im Museumspädagogischen Zentrum MUPÄZ der Museen im Kulmbacher Mönchshof in die magische Welt des Räucherns entführen.  

    „Es ist immer wieder faszinierend zu bemerken, wie schnell sich der eigene Gemütszustand verändert, sobald ein Räucherwerk angezündet ist und der wohlriechende Rauch emporsteigt“, sagt Natalia Schöttner. „Oft sind das Momente, in denen sich die sprichwörtliche „dicke Luft“ im wahrsten Sinne in Rauch auflöst“, so die Expertin. „Der Grund dafür liegt in der einzigartigen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, die bei Verbrennung von Räucherwerk freigesetzt werden und eine nachweisbare Auswirkung auf das Wohlbefinden des Menschen haben. Dieser Effekt ist in der heutigen Welt, in der wir oft von Bildschirmen und vielerlei Geräuschen umgeben sind, von unschätzbarem Wert“, fährt Schöttner fort.  

    Enge Verbindung zur Natur

    Ein eher unterschätzter Aspekt des Räucherns ist, dass es dazu beitragen kann, eine engere Verbindung zur Natur herzustellen. Es ist eine besondere Art, mit Pflanzenwissen in Berührung zu kommen. In ihrem Vortrag geht Schöttner darauf ein, dass Pflanzen, Harze und Hölzer, die für Räucherungen verwendet werden, sorgfältig gesammelt und vorbereitet werden sollten. Traditionelles Wissen über Pflanzenheilkunde und ökologische Nachhaltigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle. 

    „Dass das Räuchern tief in der menschlichen Kultur verankert ist, zeigt der Blick in die Kulturgeschichte. Es gibt kaum eine Kultur, die nicht mithilfe von duftendem Rauch Verbindung zum Göttlichen herstellte, Schmerzen und Krankheiten heilen wollte oder Sinnlichkeit und Ekstase suchte“, berichtet  die Kräuter- und Gewürzexpertin.  

    Im Vortrag „Von der Magie des Räucherns“ wird es auch darum gehen, wie verschiedene Kulturen das Räuchern auf vielfältige Weisen zelebriert haben. Ob im alten Ägypten, im antiken Griechenland, Orient, Indien oder in Asien – das Räuchern findet sich überall auf der Welt wieder: „Auch in unserer christlich geprägten Kultur ist das Räuchern seit jeher tief verankert. Beispielsweise bringen die drei Könige dem Jesus-Kind neben Gold, auch Weihrauch und Myrrhe. Zwei wertvolle Harze, die bis heute in der Räucher-Praxis Verwendung finden“, erklärt Schöttner. 

    Optimale GelegenheitDiese und viele weitere Informationen rund um die Räucherpraxis erwarten Interessierte im Räucher-Vortrag in der Adalbert-Raps-Bibliothek der Museen im Mönchshof. Eine optimale Gelegenheit, in die Welt des Räucherns einzutauchen, Räucherstoffe kennenzulernen, Informationen zu seiner Wirkung zu erfahren und gleichzeitig das Wissen über die kulturelle Bedeutung dieser Praxis zu vertiefen. 

    Termin: Dienstag, 28. November 2023 

    Beginn: um 19:00 Uhr 

    Dauer: ca. 1,5 Stunden  

    Es wird um eine Spende gebeten. 

    Eine Anmeldung ist wünschenswert. 

  • Traditionelle Brauertaufe für Brauerazubis im Kulmbacher Mönchshof

    Traditionelle Brauertaufe für Brauerazubis im Kulmbacher Mönchshof

    Im feierlichen Rahmen der traditionellen Brauertaufe wurden am vergangenen Freitag die frisch ausgelernten Brauerazubis Theresa Konrad und Luca Opel in die Riege der Brauer und Mälzer aufgenommen. Die Veranstaltung fand – ebenfalls traditionell – im Kulmbacher Mönchshof statt und markierte den Höhepunkt einer intensiven Ausbildungszeit.

    Dass die Brauertaufe im Kulmbacher Mönchshof stattfindet, kommt nicht von ungefähr. Denn der Kulmbacher Mönchshof ist ein Ort, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet, ähnlich wie die Verbindung von Tradition und Innovation in der Welt des Brauens heutzutage von großer Bedeutung ist. Personalchef Florian Kirchner betonte: „Die feierliche Zeremonie der Brauertaufe ist eine bedeutende Auszeichnung für unsere aufstrebenden Brauer und Mälzer. Mit dieser Würdigung sind sie nun auch fest in die traditionsreiche Brauhistorie der Stadt integriert. Mein Wunsch ist es, dass sie das Erbe des Bierbrauens mit Stolz und Innovationsgeist fortführen werden.“

    Theresa Konrad und Luca Opel gebührt in diesem Jahr die Ehre in den Stand der Brauergesellen gehoben zu werden. „Ich habe mich für den Beruf der Brauerin und Mälzerin entschieden, weil das Berufsbild so vielfältig ist“, erzählt Theresa Konrad. „Es ist ein Zusammenspiel aus praktischer Handarbeit und modernster Technik. Darüber hinaus wird auch ein gewisses naturwissenschaftliches Wissen vorausgesetzt. Das fasziniert mich sehr!“ Auch für Luca Opel war die Ausbildung die perfekte Wahl: „Mich begeistert am meisten, dass man aus nur vier Rohstoffen ein so vielfältiges Produkt herstellen kann. Am Ende des Arbeitstages geht man nach Hause und hat ein Produkt hergestellt, welches man mit Freude genießen kann.“  

     

    Brauertaufe nach historischem Vorbild

    Die Feier der traditionellen Brauertaufe war für Theresa und Luca der letzte Schritt, um in den Stand des Brauergesellen gehoben zu werden. Dazu mussten sie sich drei Aufgaben stellen, die es in sich hatten.

    Die erste Aufgabe galt dem Aufwärmen. So einfach die Regeln beim Maßkrug-Stemmen auch sind, so schwer können die 2,5 Kilo, die ein voller Maßkrug wiegt, auch werden. Beide Nachwuchsbrauer machten lange Zeit eine richtig gute Figur, am Ende hatte Luca knapp die Nase vorne.

    Im Anschluss daran stand eine besondere Herausforderung auf dem Programm: Ein spannendes „Vier gewinnt“-Spiel mit Bierkästen. Luca und Theresa kämpften strategisch um den Sieg. Dieses Spiel symbolisierte nicht nur den Geschicklichkeitssinn der Brauer-Azubis, sondern auch die Wichtigkeit einer strategischen Vorgehensweise und einer guten Planung.

    Die herausforderndste Prüfung war zweifellos der Sensorik-Test. Hier stellten die angehenden Brauer ihren geschulten Geschmacks- und Geruchssinn unter Beweis. In einem Blindverkostungsverfahren mussten sie Biere mit Fehlaromen erkennen und benennen. Diese Prüfung betonte die Qualitätssicherung und die Fähigkeit, feinste Nuancen im Geschmack wahrzunehmen.

     

    Nach den Spielen stellten die beiden Auszubildenden ihre jeweils selbst kreierten Gesellensude vor, die sie unter dem wachsamen Auge von Dipl.-Braumeister Sebastian Hacker in der gläsernen Lehr- und Versuchsbrauerei des Bayerischen Brauereimuseums im Kulmbacher Mönchshof gebraut hatten. Theresa hatte sich für ein dunkles Bier entschieden. Hier steht insbesondere die rot-braune Farbe im Vordergrund sowie eine ausgewogene Vollmundigkeit. Luca dagegen hatte ein Helles eingebraut, welches durch eine dezente, aber feine Hopfennote bestach.

    „Die fertigen Biere sind echt klasse gelungen. Theresa und Luca haben das souverän eingebraut“, sagte Alexander Stallforth, Ausbilder der Kulmbacher Brauerei. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, die beiden während der Ausbildung zu begleiten, weil sie mit so viel Leidenschaft dabei sind.“

    Nachdem die beiden Nachwuchsbrauer alle Aufgaben mit Bravour gemeistert hatten, kam der Höhepunkt der Brauertraufe: die Bierdusche. Während Alexander Stallforth den traditionellen Taufspruch des legendären Königs Gambrinus, der als Erfinder des Bierbrauens gilt, vortrug, wurden Theresa und Luca nacheinander mit ihrem eigenen Bier getauft.

    Bei einer zünftigen Brotzeit durften sich die „Täuflinge“ und deren Gäste anschließend von den „Strapazen“ der Brauertaufe erholen.

    Von links nach rechts: Personalreferentin Verena Ramming, Personalchef Florian Kirchner und Ausbilder Alexander Stallforth freuten sich mit den beiden Auszubildenden über die gelungene Brauertaufe 2023 im Biergarten des Kulmbacher Mönchshof.
    Die Auszubildenden mussten ihre handwerkliche Geschicklichkeit und körperliche Fitness bei verschiedenen Spielen unter Beweis stellen.
    Luca Opel wurde von seinen Ausbildern Simon Esser (links im Bild) und Alexander Stallforth mit seinem Gesellensud getauft.
    Theresa Konrad wurde ebenfalls von ihren Ausbildern Simon Esser (links im Bild) und Alexander Stallforth mit ihrem Gesellensud getauft.

    Die Kulmbacher Brauerei unterstützt die Kampagne „Bier bewusst genießen“ der „Deutschen Brauer“. Diese rufen damit gemeinsam zum verantwortungsvollen Biergenuss auf. www.bier-bewusst-geniessen.de

  • 31. Family-Fun-Festival am Sonntag, 10.09.2023 

    31. Family-Fun-Festival am Sonntag, 10.09.2023 

    Das Family-Fun-Festival zählt inzwischen sicherlich zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender der Stadt und des Landkreises Kulmbach. Mit 5.000 bis 10.000 Gästen ist es mittlerweile das größte Fest seiner Art in Nordbayern.  

    Traditionsgemäß findet diese Veranstaltung für die ganze Familie zum nunmehr 31. Mal am letzten Sonntag der Sommerferien statt – in diesem Jahr der 10.09.2023. 

    Veranstaltet wird das Family Fun Festival von Landkreisjugendarbeit und Kreisjugendring Kulmbach, unterstützt von der Sparkasse Kulmbach-Kronach und dem Mönchshof Kulmbach.  

    In diesem Jahr konnten erneut die Firma Noris Color sowie der Lions Club Kulmbach-Plassenburg gewonnen werden, um die Veranstaltung auf eine breite finanzielle Basis zu stellen.  

    Der Kulmbacher Mönchshof ist quasi der „Gastgeber“ und stellt den Veranstaltungsort. Ebenso ist das Team der Museen bei der Vorbereitung und zur Unterstützung am Veranstaltungstag im Einsatz.  

    Grundsatzgedanke des Family Fun Festivals ist – nach wie vor – Kindern und Jugendlichen aus dem Landkreis Kulmbach die verschiedensten Freizeitangebote von Vereinen und Verbänden vorzustellen. „Eingepackt“ ist dies in ein kostenloses, buntes und abwechslungsreiches Spiel-, Sport- und Unterhaltungsprogramm. Es wird bei dieser Veranstaltung bewusst auf „Mitmachen statt Zuschauen“ gesetzt.  

    Dabei lebt das Family-Fun-Festival vor allem von der ausgewogenen und erfolgreichen Mischung aus ehrenamtlichem Engagement und professioneller Ergänzung. Vereine und Verbände des Landkreises Kulmbach bieten in Zusammenarbeit mit der Landkreisjugendarbeit und dem Kreisjugendring Kulmbach vielfältige und bunte Mitmachaktionen an. Ob kreativ, musisch, sportlich, künstlerisch oder actiongeladen – für jeden Wunsch wird etwas geboten. 

    Auf verschiedenen Show-Bühnen bietet sich Kindergruppen von Vereinen die Gelegenheit ihr Können im Schautanz, Cheerleading, Taekwon-Do, Aikido u.v.m. einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.  

    Erlebnishüpfburgen, ein Indianer-Tipi, Zaubershows u.v.m. von professionellen Anbietern ergänzen das Programm perfekt.  

    Für die ganz kleinen Besucher des Family-Fun-Festivals, von ca. 1 – 5 Jahren, gibt es einen eigenen „Mini-Club“. Hier warten verschiedene Fahrzeuge, eine kleine Hüpfburg und die unterschiedlichsten Spielgeräte darauf, erobert zu werden.  

     

    Wer daheim in seiner Spielzeugkiste noch etwas Platz hat bzw. Platz schaffen möchte, für den gibt es auch noch einen Flohmarkt. Hier bieten Kinder für Kinder ihr Spielzeug und andere Kindersachen an, für die sie schon zu groß geworden sind. Und umgekehrt werden kleine Schnäppchenjäger regelmäßig fündig und gehen mit reicher Beute nach Hause. 

    Um sich einen Standplatz beim Flohmarkt zu sichern, ist eine Anmeldung unter „ferienpass.landkreis-kulmbach.de“ nötig. Hier heißt es allerdings schnell sein, denn ein Großteil der Plätze ist bereits vergeben. 

  • Konzertklassiker in Kulmbach

    Konzertklassiker in Kulmbach

    Biergarten statt Konzertsaal – wenn die Blechbläser von Haus Marteau ihre Instrumente im Kulmbacher Mönchshof auspacken, ist wieder Brass-Frühschoppen-Zeit! Amateurbläser, Musikstudenten, Profis und Weltklasse-Solist: Beim Ensemblekurs für Blechbläser mit Rekkenze Brass kommen viele musikalische Ebenen zusammen. Klassikfans in der Region wissen: Brass im Frankenwald vereint musikalische Exzellenz und Spaß am Musizieren

    Haus Marteau auf Reisen mit dem Ensemblekurs für Blechbläser

    Sonntag, 6. August um 11 Uhr im Kulmbacher Mönchshof

    Hofer Straße 20, 95326 Kulmbach. Der Eintritt ist frei!

    Bei Regen wird in den Saal des Mönchshof Bräuhauses ausgewichen.

    Die mitreißenden Konzerte wurden in den vergangenen 25 Jahren Kult: Sie stehen für stimmungsvolle Sommerevents mit höchstem Musikgenuss. Auch in diesem Jahr kommt der Ensemblekurs für Blechbläser von Haus Marteau am ersten August-Wochenende nach Kulmbach. Das beschwingt-klassische Konzert beginnt am Sonntag, 6. August um 11 Uhr im Biergarten des Kulmbacher Mönchshofs, der Eintritt ist frei.

    „Ich freue mich natürlich, dass dieser musikalische Frühschoppen Jahr für Jahr in meiner Heimatstadt Kulmbach durchgeführt wird“, so Bezirkstagspräsident Henry Schramm. „Gerade das kulturelle Angebot während der Kulmbacher Bierwoche, die viele tausende Gäste nach Kulmbach bringt, wird mit diesem Event noch weiter bereichert.“ Es sei schon eine besonders entspannte Art, den Sonntagvormittag unter kühlem Laub bei einem erfrischenden Getränk und klassischen Bläserklängen zu verbringen, so der Altoberbürgermeister der Stadt Kulmbach Schramm.

     

    „Es ist mittlerweile gelebte Tradition, mit den Ensemblekursteilnehmern Musiker von Weltruf bei uns im Mönchshof zu Gast zu haben. Ein herzliches Dankschön gilt erneut Rekkenze Brass und dem Bezirk Oberfranken beziehungsweise dem Haus Marteau für dieses Engagement und auch in diesem Jahr besonders der Sparkasse Kulmbach-Kronach, dem Lions-Club Kulmbach-Plassenburg sowie unseren Nachbarn,den Stadtwerken Kulmbach, ohne die die Matinée so nicht möglich wäre“, erklärt Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin der Museen im Kulmbacher Mönchshof. Und sie fährt begeistert fort: „Die begeisterten, zahlreichen Zuhörer, die jedes Jahr Anfang August am Sonntagvormittag zum Abschlusskonzert zu uns in den Mönchshof kommen, sind ein Beweis dafür, dass wir alle gemeinsam mit diesem Konzert im Mönchshof Biergarten den Bogen von der Brau- und Bierkultur hin zu höchstwertiger Musikkultur schlagen. Das kommt an und gefällt!“

     

    „BRASSzination“ heißt für Rekkenze Brass, mit Brass (Messingblech) zu faszinieren. Diese Faszination besteht darin, mit Leichtigkeit, Charme und Heiterkeit aufzuzeigen, wie durchlässig die Grenzen zwischen unterschiedlichen Musikgattungen sein können.

    Der Kurs der Internationalen Musikbegegnungsstätte des Bezirks „Brass im Frankenwald“ bringt in einer entspannten Atmosphäre Laien und Amateure mit Profis zusammen. Er findet in der Vorwoche in der Villa des einstigen Stargeigers Henri Marteau in Lichtenberg (Lkr. Hof) statt. Schwerpunktinstrument ist in diesem Jahr die Posaune.

  • „Kultur to go“ – Wir unterstützen die KulturPassApp der Bundesregierung

    „Kultur to go“ – Wir unterstützen die KulturPassApp der Bundesregierung

    Die Museen im Kulmbacher Mönchshof sind ab sofort Partner des neuen Kultur-Programmes für junge Erwachsene der Bundesregierung. Mit dem neuen Kultur-Programm der Bundesregierung sollen jungen Erwachsene dazu bewegt werden, die Vielfalt der Kultur kennenzulernen und zu erleben. Über die digitale Plattform „KulturPassApp“ können sich alle Kulturinteressierten, die in diesem Jahr das 18. Lebensjahr vollenden, mit den unterschiedlichen Angeboten der Museen im Kulmbacher Mönchshof vertraut machen sowie je nach Interesse und Geschmack einzelne Kulturangebote buchen. 

    Karola Helm, in den Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V. verantwortlich für Organisation und Event, freut sich über die von der Bundesregierung angebotene neue Möglichkeit, junge Erwachsene auf das Angebot der Museen im Kulmbacher Mönchshof zeitgemäß aufmerksam machen zu können.

    „Wir begrüßen das neue Kultur-Programm der Bundesregierung ‚Kultur to go‘ und sind von Anfang mit unseren kulturellen Angeboten dabei, weil wir junge Erwachsene mit der neuen KulturPassApp auf eine zeitgemäße Art und Weise ansprechen können“, erklärt Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin der Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V..
    Sie führt weiter aus: „Auf die neue digitale Plattform haben wir unsere Museen-Angebote eingestellt, so dass die jungen KulturPass-Inhaber ganz nach ihrem individuellen Interesse unsere kulturelle Vielfalt kennenlernen und auch buchen können.“ Man danke der Bundesregierung für die Möglichkeit, sich als gemeinnütziger Museen-Verein an diesem Programm beteiligen zu können und setze nun darauf, dass möglichst viele junge Menschen diese Chance von ‚Kultur to go‘ nutzen werden. „Die Kulturarbeit findet somit neue Wertschätzung und Unterstützung von ganz oben“, sagt Metzel erfreut. „Wir spielen die neue App über unsere Sozialen Medien aus: Bei Instagram @museen.im.moenchshof und bei Facebook über MuseenImMoenchshof. Auch auf unserer Homepage www.kulmbacher-moenchshof.de weisen wir auf den neuen KulturPass und die neue KulturpassApp hin“, zeigt Helga Metzel auf.

  • Geroldsgrüner Jubiläumsbier in der Gläsernen Museumsbrauerei eingebraut

    Geroldsgrüner Jubiläumsbier in der Gläsernen Museumsbrauerei eingebraut

    Anlässlich der diesjährigen 700-Jahr-Feier in Geroldsgrün wird es ein besonderes Bier geben: Im Juni wurde das Geroldsgrüner Jubiläumsbier nach traditionellem Rezept eingebraut. Dieses wird am 6. August 2023 erstmalig exklusiv an der Bürgerscheune zur Eröffnung der Bilderausstellung erhältlich sein und zum Verkauf für alle bereitstehen. 

    Gebraut wird das Jubiläumsbier in der Gläsernen Brauerei des Bayerischen Brauereimuseums in Kulmbach. Zum Einbrauen hat die Geschäftsführerin der Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V., Dr. Helga Metzel, zusammen mit Dipl.-Braumeister Sebastian Hacker eine Delegation aus Geroldsgrün unter Führung des ersten Bürgermeisters Stefan Münch in Kulmbach begrüßt. „Ich freue mich außerordentlich über die Zusammenarbeit mit der Gläsernen Museumsbrauerei im Kulmbacher Mönchshof und bin schon heute sehr auf das Ergebnis gespannt“, so Münch. Der Bürgermeister zeigte sich begeistert von den vielen Stationen und Exponaten im Bayerischen Brauereimuseum, insbesondere von der Gläsernen Museumsbrauerei, in der der „Jubiläumssud“ für das Geroldsgrüner Bier frisch angesetzt wurde. Helga Metzel brachte ebenfalls ihre Freude über das gemeinsame Projekt zum Ausdruck: „Bier ist ein Kulturgut und ein sehr emotionales Thema. Wir finden es interessant, dass es wohl bereits eine Bürgerbrauerei in Geroldsgrün gab, wie man in der Festschrift lesen kann“. Metzel erklärte anlässlich des Einbrautermins weiter: „Wir alle brennen hier im Mönchshof für das Traditionsgut Bier und die Geschichte des Brauens. Es würde uns sehr freuen, den einen oder anderen Geroldsgrüner demnächst im Bayerischen Brauereimuseum begrüßen zu dürfen.“

    Das Einbrauen und der Verkauf des Jubiläumsbieres ist ein weiterer Teil des Geroldsgrüner Jubeljahres 2023, dem noch die Bilderausstellung sowie eine Baumpflanzaktion folgen.

    Von links nach rechts: Uwe Döbereiner, Gebietsverkaufsleiter Kulmbacher Brauerei, Gemeinderat Klaus Gölkel, erster Bürgermeister Stefan Münch, zweiter Bürgermeister Helmut Franz (alle Geroldsgrün), Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V. und Sebastian Hacker, Diplom-Braumeister in der Gläsernen Museumsbrauerei des Bayerischen Brauereimuseums, freuen sich anlässlich des Brautermins gemeinsam auf das Geroldsgrüner Jubiläumsbier.