Kategorie: aktuelles

  • „Ratskeller-Abend“ Fränkische Wirtshauskultur

    „Ratskeller-Abend“ Fränkische Wirtshauskultur

    Veranstaltung im MUPÄZ am 6. 10. 2024

     

    Als Peter Weith und Matthias Bergmann (beide im Vorstand der Freunde der Plassenburg“) vor ein paar Wochen mit der Idee auf uns zukamen, bei uns im Museumspädagogischen Zentrum (kurz MUPÄZ) einen „Ratskeller-Abend“ durchzuführen,

    – zu dem nur einige ausgewählte Gäste eingeladen werden,

    – an dem Wolfgang Bergmann kocht

    – und die Familie Bergmann den Service übernimmt,

    waren wir alle sofort Feuer und Flamme.

    28 Jahre lang hatte die Familie Bergmann den „Ratskeller“ geführt, bevor sie sich vor 23 Jahren zur Ruhe setzten. Jetzt wollten sie einen Abend lang die Erinnerung lebendig werden lassen. Ein Abend mit gelebter Kulmbacher Wirtshaustradition – was kann man sich denn passenderes für unser MUPÄZ wünschen.

    Herzlichen Dank nochmals an Peter Weith und Matthias Bergmann für die Idee und die Organisation dieser wundervollen „Museumspädagogischen Aktion“ .

    Die absoluten Stars des Abends: Ella und Wolfgang Bergmann.

    Wolfgang hat sich für uns aufgemacht, und in der Koch- und Backschule den Kochlöffel in altbewährter Weise geschwungen, um uns seine beliebten Schmankerln auf den Teller zu zaubern.

    Die Bergmanns – eine Kulmbacher Wirtsfamilie mit besonderer Bindung zur Mönchshof-Brauerei – und zum Mönchshofbier.

    Begründet wurde dies durch den Vater von Wolfgang (Alfred Bergmann), der bei Mönchshof Betriebselektriker war und mit seiner Familie im Mönchshof-Bräuhaus wohnte – damals „Klosterkeller“. Kein Wunder, dass aus Wolfgang ein Gastronom wurde.

    Allerdings arbeitete er erst einige Zeit als Schiffskoch, bevor er mit seiner Ella den Ratskeller am Kulmbacher Marktplatz übernahm und daraus die beliebte Traditionsgaststätte machte, dem beliebten Treffpunkt Kulmbacher Bürger, dem wir heute alle noch nachtrauern.

    Das mittelalterliche Gebäude am Marktplatz, gleich neben dem Rathaus hatte damals bereits eine bewegte Vergangenheit: einst Schlachthof, dann Postamt, Bürgermeisterwohnung und schließlich ein honoriges fränkisches Wirtshaus, dem die Bergmanns ihren Stempel aufgedrückt haben.

    …und das im übrigen ein verwunschenes Nebenzimmer hatte, das kaum einer zu sehen bekam, es sei denn, er gehörte der sagenumwobenen Gemeinschaft der „Schlaraffen“ an, die sich regelmäßig dort trafen – ein Männerbund zur Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor. Diese Gemeinschaft hat nach der Schließung hier bei uns im Mönchshof Unterschlupf gefunden und wird nun vom Museumsteam liebevoll umsorgt…

    Das „Gastro-Gen“ wurde erfreulicherweise in der Familie Bergmann weitervererbt – Enkel Tim hat sich entschlossen, auch Koch zu lernen.

    Tim unterstützte seinen Opa beim Kochen und auch die übrige Familie half am Sonntagabend zusammen, um den Gästen einen unvergesslichen Abend zu bescheren.

    Wolfgang Bergmann hat seine Kochkunst nicht verlernt, knapp vierzig Gäste konnten die Kochkünste genießen:

    – Zanderfilet an Lauch-Sahnesauce mit Möhrchen und Kartoffeln und

    – Räuberspieß an einer pikanten Sauce mit Bratkartoffeln und Gemüse.

    Unter den Gästen waren Honoratioren wie z. B. 3. Bürgermeister Ralf Hartnack, den Sigrid Daum-Sauermann, die an diesem Abend als Gastgeberin fungierte, als „Kulturbürgermeister“ willkommen hieß.

    Einen Mann, der den Museen sehr nahe steht, und dessen Vater mit Wolfgang Bergmanns Vater zusammen als Betriebselektriker am Mönchshof arbeitete konnte sie ebenfalls begrüßen – Martin Ständner, der

    mit Annelie Zapf zusammen gekommen war, die wie er seit nunmehr 30 Jahre Dienst tut in den Museen im Mönchshof.

    Am Zapfhahn stand Doris Eber, mit ihrer familiären Herkunft ebenso prägnant für Kulmbacher Gastlichkeit steht, wie die „Bergmanns“. Ihre Eltern Josef und Elfriede Frank haben viele Jahre gleich in der Nachbarschaft zum Mönchshof die Gaststätte „Einkehr zur Schmiede“ bewirtschaftet. Sie unterstützt die Museen seit Jahren bei gastronomischen Aufgaben im Museumsareal.

    Es war ein rundum gelungener Abend und die Gäste waren sich schnell einig, dass dieser Abend Potential hätte, zur Tradition zu werden…

  • Jung und Alt aus Ost und West –„Kulmbacher Biergeflüster“

    Jung und Alt aus Ost und West –„Kulmbacher Biergeflüster“

    Autorin Sigrid Daum-Sauermann

    Zum „Biergeflüster“ hatte das Bayerische Brauereimuseum am Donnerstag-Nachmittag eingeladen. Es war ein echter „Tag der Deutschen Einheit“, denn die 22 Teilnehmer dieses sogleich lehrreichen, als auch unterhaltsamen Seminars kamen sowohl aus allen Teilen Deutschlands, als auch aus verschiedenen Altersschichten – Jung und Alt aus Ost und West.

     

    Biergeflüster, was ist das? Man denkt an Flüstern – vielleicht Geheimnisse austauschen…

    Gerhard Salhöfer, langjähriger Museumsführer und Bierexperte im Bayerischen Brauereimuseum hatte vor, einige seiner „Geheimnisse“ zu verraten. Erst führte er kurzweilig durch „Die Kunst des Bierbrauens – damals wie heute“ und dann konnten die Teilnehmer „im praktischen Teil“ lauschen, was ihnen die unterschiedlichen Biersorten „flüsterten“.

     

    Gegenübergestellt waren bei der Führung die liebevolle Inszenierung einer kleinen Brauerei um 1900 und, im ehemaligen Schalander der Mönchshof-Brauerei, ein Film über „Bierbrauen heute“, indem man einen Einblick in die Abläufe in der Kulmbacher Brauerei bekommen konnte. Zwei Schlaglichter auf eine technische Entwicklung, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten.

     

    Dabei wurde klar: Seit dem Mittelalter hat sich am Brauprinzip nichts geändert, sehr wohl aber an dessen technischer Umsetzung. Deutlich wurde das durch den spannenden Vergleich des (durch hartes Handwerk geprägten) Brauprozesses der vorletzten Jahrhundertwende zur hochtechnisierten Brauwelt unserer Tage.

    Doch trotz aller wissenschaftlicher Errungenschaften und technischer Erkenntnisse ist das Bierbrauen, der stete Umgang mit lebendigen Rohstoffen, bis heute eine hohe handwerkliche Kunst geblieben, getragen vom profunden Wissen und umfangreichen Erfahrungsschatz verantwortungsbewusster Braumeister. Bei der anschließenden 3er Bierprobe im Museumsfoyer konnte man eingehend die kleine „Gläserne Museumsbrauerei“ bestaunen. Dazu gab es ein ofenfrisches Museumsbrot und lockere Atmosphäre – genau die richtigen Zutaten, um sich etwas über „die Welt des Bieres“, über die gängigsten Biersorten, die beim Brauen verwendeten Rohstoffe und das Reinheitsgebot “flüstern zu lassen“.

    Spätestens nach dem 3. Bierchen, einem „Kapuziner-Weizen“ hatten sich die Teilnehmer zu „Bierkoryphäen“ entwickelt und gaben ihr Wissen preis: Die Herrschaften aus Erding wussten zu berichten, dass das „Erdinger“ herber ist, und Peter Gowor aus der Nähe von Lohr am Main schwärmte von „seinem etwas dunkleren Keiler Weizen“. Susanne Ast vom „Sachsenring“ fand zum Schluss des „Biergeflüsters“, dass ihr das Weizen von allem

    am besten geschmeckt hat, weil sie das „früher ja nicht bekommen hatten“. Sie genoss das kleine aber feine Seminar, das sie zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte.

    Gerhard Salhöfer (dritter von links), beliebter Moderator diverser Museumsveranstaltungen, kennt sich gut mit dem „flüssigen Gold“ aus. Vorne links Peter Gowor, vorne rechts Susanne Ast. Foto: Sigrid Daum-Sauermann
    „Bier-Professor“ Gerhard Salhöfer inmitten „Jüngerer Semester“. Foto: Sigrid Daum-Sauermann
    Gebannt lauschten die Teilnehmer dem „Bierflüsterer“ Gerhard Salhöfer, der wieder mal voll „in seinem Element war“. Foto Sigrid Daum-Sauermann


    Die kommenden „Biergeflüster“ können Sie hier einsehen.

  • Besuch bei der Weißbrotfamilie

    Besuch bei der Weißbrotfamilie

    Hans-Dieter Herold ist in Kulmbach bekannt als ehemaliger Bäckereiunternehmer im gleichnamigen Familienbetrieb – seit über 20 Jahren unterstützt er die Museen im Mönchshof – vorzugsweise bei Backaktionen. So auch beim Kurs am Montag, 7.Okt. im Bayerischen Bäckereimuseum. Da dreht sich alles um Weißbrot, Semmeln, Baguette und Ciabatta. Mit dem neu erlangten Wissen gelingt den Teilnehmer*innen das Brotbacken künftig dann auch zuhause.

    „In meinen Kursen wecke ich vor allem das Interesse am Backen als Hobby. Ich vermittle Grundkenntnisse und notwendige handwerkliche Fertigkeiten und mache Mut zum Experimentieren. Wenn die Grundkenntnisse und Fertigkeiten beherrscht werden, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt“, schwärmt Backspezialist Hans-Dieter Herold im Vorfeld des Backkurses.

    Die Teilnehmer*innen des Kurses verarbeiten die vorbereiteten Teige und erhalten Einblick in die sogenannte „lange Teigführung“. Sie lernen die einzelnen Arbeitsgänge unter Anleitung des Backspezialisten mit Erklärungen und Tipps zu den einzelnen Abschnitten, wie z. B. der Bedeutung des Klimas in der „Backstube“ und den Garstufen, dem richtigen Zeitpunkt des „Einschießens“ und des „Ausbackens“.

    Dabei bekommen sie interessante Informationen zum Backen von Weißbrot und seine verschiedenen Variationen:

    • Zutaten und ihre Wirkungsweise und Behandlung

    • Verwendung von Vorteigen

    • Versäuerung von Weizengebäcken und ihre Auswirkung

    • Gärungsphasen

    • Wirken, Legen und Formen der Teiglinge

    • Backprozess.

    Im Rahmen dieses Backkurses stellen die Teilnehmer*innen ihren eigenen Baguette-Teig her. In der MUPÄZ-Backstube erhält das selbstgemachte Brot dann den „letzten Schliff“ und bäckt zum richtigen Reifegrad. Alle selbst hergestellten und gebackenen Produkte können zuhause mit der Familie oder Freunden genossen werden. Es empfiehlt sich, Transportbehälter mitzubringen.

    Der Kurs beginnt um 18:30 Uhr und dauert ca. 3,5 Stunden. Mineralwasser wird kostenlos bereitgestellt.


    Alle Kochkurse für Erwachsene – hier klicken.

  • „Oldies but goldies“ im Mönchshof

    „Oldies but goldies“ im Mönchshof

    Sie bescherten im Mönchshof einen unvergesslichen Abend „unterm Dach“, die oberfränkische Kultband „Silhouettes“.

    Von Sigrid Daum-Sauermann

     

    Schön war´s mit „den Silhouettes“ – es war ein traumhafter Abend hoch oben im 4. Stock des Bayerischen Brauereimuseums. Ein Hit jagte den andern. Die Stimmung war „phänomenal“, fand nicht nur Bandleader Werner Pöhlmann. Die oberfränkische Kultband rockte sich auf Einladung der „Museen im Mönchshof“ vor ihrem begeisterten Publikum förmlich die Seele aus dem Leib. Fünf Stunden spielten sie die großen Songs der 60er bis 80er Jahre. Und zwar verdammt gut!

    Bei „Massachusetts“ von den Bee Gees und Scott MvKenzies „San Francisco“ bekamen so manche aus dem Publikum feuchte Augen. Ja, damals glaubten noch alle an eine friedliche Zukunft in der Welt mit „some Flowers in the hair“…

     

    Seit mehr als 50 Jahren ist die hervorragende Coverband auf Tour – immer wieder hat sie sich weiterentwickelt – wie ein Chamäleon gehäutet. Werner Pöhlmann ist dabei der „Fels in der Brandung“, er hält das Ganze zusammen und am Laufen – um ihn herum war über die Jahre ein Kommen und Gehen. Der Kern der Band, aktuell bestehend aus sechs Musiker*innen, brilliert mit hervorragenden Solostimmen und fügt sich gekonnt zu einem harmonischen Ganzen zusammen.

     

    Der „Chef“ an der Gitarre überzeugte als Solostimme nicht nur bei „Lay down Sally“ von Eric Clapton oder bei „City of New Orleans“ von Arlo Guthrie – die 70er waren präsent – Good Evening Mönchshof, how are you…

    Pöhlmann wurde an der Gitarre von Janina Ivanic unterstützt – die Bandbreite ihrer souligen vollen Stimme unfassbar! Sie hat Janis Joplin mit „Me and Bobby McGee“ ebenso drauf wie Dolly Parton mit „Jolene“.

    Matthias Amm (Matze) an Gitarre und Bass bestach z. B. mit „Fromm me to you“ von den Beatles und noch mehr mit „Hey Joe“ von Jimi Hendrix – Woodstockfeeling.

    Klaus Seifert spielte an den Drums, und für seine Interpretation von „Darling“ von Frankie Miller wurde er gefeiert. Diese alten „Schnulzen“ streicheln einfach die Seele.

    Erich Friedrich am Piano und Keyboards übernahm gekonnt u. a. den Solopart bei „Take it easy“ von den Eagles und „Fox on the run“ von Manfred Man.

     

    …und dann war da noch als „Gast-Silhouette“ Wolfgang Bodenschatz mit seiner Gitarre. Er unterstützte mal im Chor oder als Solostimme und (!) übernahm auf „vielfachen Wunsch einer Einzelnen“ unter anderem den Part als Leadsänger bei „Young girl“. Für den gebürtigen Elbersreuther war der Abend ein absolutes Heimspiel

     

    Es war fast wie früher. Zwanglos. Wer Lust hatte saß und lauschte (Fußwippen eingeschlossen), oder tanzte (von Fox bis Freestyle) auf den zwei Tanzflächen.

    Das Publikum waren nicht nur Kulmbacher*innen, sondern auch aus Würzburg, Bayreuth, Hof und Münchberg kamen die Fans im „Kulturtempel“ des Mönchshofes zusammen. So manches Gespräch begann mit „kennst Du mich noch“? Man traf sich und plauderte miteinander über die vergangene Zeit, über Bands und Musik und „aus dem Nähkästchen“.

    Der Abend hat jede Menge Spaß gemacht, jedem! Sowohl dem Publikum als auch der Band.

    Wiederholung erwünscht!

  • Lieblingsstücke – Artikelserie zum 30-jährigen Jubiläum des Brauereimuseums

    Lieblingsstücke – Artikelserie zum 30-jährigen Jubiläum des Brauereimuseums

    SERIE:

    Lieblingsstücke

    Unsere Mitarbeiter stellen ihre Lieblingsexponate aus dem Bayerischen Brauereimuseum vor.

    Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums unseres Bayerischen Brauerei Museums freuen wir uns, eine besondere Artikelserie zu präsentieren. In dieser Serie stellen wir Ihnen die Geschichten und Lieblingsstücke unserer Museumsmitarbeiter und ehemaligen Mitarbeiter vor. Die Mitarbeiter stellen die persönlichen Hintergründe ihrer Lieblingsstücke und die faszinierenden Geschichten dahinter vor. Erfahren Sie mehr über die Schätze unseres Museums durch die Augen derjenigen, die täglich daran arbeiten, unser kulturelles Erbe zu bewahren und zugänglich zu machen. 

  • Family Fun Festival 2024

    Family Fun Festival 2024

    Hallo liebe Kinder!

    Sicherlich wartest Du schon sehnsüchtig auf unser diesjähriges Family Fun Festival. Am 08.09.2024 ist es von 13.00 bis 17.30 Uhr auch endlich soweit!

    Auf dem Kulmbacher Mönchshof erwarten Dich wieder zahlreiche Mitmachstationen von Vereinen und Verbänden.

     

    Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Egal ob Du lieber auf dem Holzpferd turnst oder Fußball spielst, lieber ein Feuerwehr- oder ein Polizeiauto besichtigen möchtest, ob Du lieber Perlenarmbänder bastelst oder Steine bemalst, ob Du lieber Fahrrad fährst oder kletterst, ob Du lieber ein Instrument ausprobierst oder ein Quiz machst…..

    Was auch immer: für Dich ist sicher etwas dabei, dass Dir Spaß macht. Was momentan alles geplant ist haben wir in einer Übersicht zusammengefasst (demnächst verfügbar).

    Wenn Du vor lauter basteln, spielen, rumwirbeln mal eine kurze Pause brauchst, dann ist das auch kein Problem: auf den Bühnen gibt es Vorführungen von Schautänzen, Kampfsport, Cheerleadern und darüber hinaus auch noch Zaubershows.

    Oder aber Du schaust Dich auf unserem Flohmarkt nach Schnäppchen für Dein Kinderzimmer um. Wenn Du hingegen Deine alten Sachen loswerden möchtest, dann kannst Du Dir gerne einen Stellplatz reservieren, und zwar über unsere Online-Anmeldung.

    Aber auch kleinere Besucher bis 5 Jahre kommen auf ihre Kosten. Für sie gibt es einen gesonderten Mini-Club mit kleiner Hüpfburg, Bobby-Cars, Riesen-Lego, Kriechtunneln, Rutschen und vielem mehr, was kleine Leute begeistert.

    Achja, und wenn das Wetter schlecht werden sollte ist das auch kein Problem, dann gibt es ein entsprechendes Programm in den großen Hallen des Kulmbacher Mönchshofs.

    Der Eintritt ist natürlich kostenlos!

    Veranstalter sind die Landkreisjugendarbeit und der Kreisjugendring Kulmbach mit seinen Vereinen und Verbänden.

    Unterstützt werden wir dabei von der Sparkasse Kulmbach-Kronach, dem Kulmbacher Mönchshof, der Firma Noris Color und dem Lions Club Kulmbach-Plassenburg.

    Organisatoren und Sponsoren freuen sich auf das 32. Family-Fun-Festival: von links Karola Helm (Museen im Kulmbacher Mönchshof), Alexander Battistella, Michael Schramm, Melanie Dippold, Alexander Wulf, Landrat Klaus Peter Söllner, Jürgen Ziegler, Bernd Sesselmann (Lions Hilfswerk) und Harry Weiß.Foto: Uschi Prawitz
  • Henschel Oldtimer LKW’s wieder im Mönchshof Kulmbach

    Henschel Oldtimer LKW’s wieder im Mönchshof Kulmbach

    Die Kasseler Oldtimerfreunde um Karl-Heinz Schmelz lösen ihr Versprechen ein und kommen zum zweiten Mal mit Ihren Henschel LKW’s nach Kulmbach. Im letzten Jahr kamen sie mit 12 historischen LKW’s in den Mönchshof. Es gefiel ihnen so gut, dass sie unisono versprachen wieder zu kommen um ein bisschen mehr von Kulmbach kennen zu lernen. Volker Schmidt von den Kasseler Oldtimerfreunden und Walter Schaller vom Oldtimer Stammtisch Kulmbach haben etliche Gespräche geführt und das Programm für den diesjährigen Aufenthalt erstellt.

    Vom 2. Bis 4. August werden sie ihre Schmuckstücke wieder im Mönchshof parken und können ab Samstag besichtigt werden. Um Kulmbach näher kennen zu lernen, ist für die Kasseler Oldtimerfreunde am Samstag eine Stadtführung und die Besichtigung der Plassenburg geplant. Am Sonntag von 10.00h bis 13.00h sind die Fahrer bei ihren Fahrzeugen und freuen sich auf interessierte Besucher.

    Interessant, auch die Mönchshof-Brauerei hatte in der Vergangenheit Henschel LKW’s in ihrem Fuhrpark und nun, am 2. Bierfest-Wochenende, werden auf dem Mönchshof-Gelände wieder Henschel Motoren brummen. Darüber freut sich auch Dr. Helga Metzel von der Brauerei, die gerne das Mönchshof-Gelände als passende Präsentationsfläche zur Verfügung stellte.


  • Blasmusik vom Feinsten: Meisterkurs von Haus Marteau im Kulmbacher Mönchshof

    Blasmusik vom Feinsten: Meisterkurs von Haus Marteau im Kulmbacher Mönchshof

    Das Haus Marteau lädt zum Brass-Frühschoppen in den Kulmbacher Mönchshof. Der Abschluss und Höhepunkt des Ensemblekurses für Blechbläser mit Rekkenze Brass ist ein kulturelles Highlight in Oberfranken. Beginn ist um 11 Uhr, der Eintritt ist frei.

    Hintere Reihe: Sigrid Daum-Sauermann (Museen im Mönchshof), Dr. Uli Wirz (Haus Marteau) Mittlere Reihe: Landrat und BTVP Klaus Peter Söllner, BTP, Bernd Sesselmann (Vorsitzender Hilfswerk Lions Club Kulmbach-Plassenburg) Vordere Reihe: 2. Bürgermeister Dr. Ralf Hartnack, Harry Weiß (Vorstandsvorsitzender Sparkasse KU-KC), Gerhard Müller (Lions Club Kulmbach-Plassenburg), Christoph Lange (Werkleiter Stadtwerke Kulmbach)

    Posaune, Trompete, Flügelhorn, Tuba und Co: Die Internationale Musikbegegnungsstätte Haus Marteau lädt alljährlich zum Ensemblekurs für Blechbläser. Zum Abschluss konzertiert die Bläsergruppe „No name brass“ traditionell in Kooperation mit den Museen im Kulmbacher Mönchshof im Mönchshof Biergarten.

    „Seit 14 Jahren ist dieses Konzert ein Highlight im Kulmbacher Konzertkalender, diese Matinee beschert auf jeden Fall einen fröhlichen und schwungvollen Start in den Sonntag“, beteuert Bezirkstagspräsident Henry Schramm und ergänzt: „Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter mitspielt.“

    Fünf Tage wird in der Internationalen Musikbegegnungsstätte des Bezirks in Lichtenberg (Landkreis Hof) an Nuancen des Ausdrucks gefeilt und das Zusammenspiel geprobt, bis sich die Dozenten von der Blechbläserformation Rekkenze Brass sicher sind: Jetzt kann das Haus Marteau auf Reisen-Konzert kommen. Auf dem Programm stehen Klassiker der Blechbläserliteratur.

    „Wir freuen uns sehr, dass dieses Konzert auch im Jahr des 30-jährigen Bestehens des Bayerischen Brauereimuseums hier im Kulmbacher Mönchshof stattfinden kann“, betont Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin der Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V.. „Ein herzliches Dankschön geht erneut an Rekkenze Brass und den Bezirk Oberfranken für dieses Engagement ebenso wie an die Sparkasse Kulmbach-Kronach, den Lions-Club Kulmbach-Plassenburg und unsere Nachbarn, die Stadtwerke Kulmbach. Ohne deren Unterstützung wäre die Matinée so nicht möglich“, erklärt Metzel. „Die begeisterten, zahlreichen Zuhörer, die jedes Jahr zum Abschlusskonzert zu uns in den Mönchshof kommen, zeigen, wie gut Bierkultur und Blechblasmusik zusammen passen“, sagt Metzel.

    Bilder aus 2023








    Haus Marteau auf Reisen mit Rekkenze Brass

    Sonntag, 4. August 2024

    um 11 Uhr

    im Mönchshof-Bräuhaus, Hofer Str. 20, 95326 Kulmbach. Bei Regen wird in den Bräuhaussaal ausgewichen.

    Der Eintritt ist frei.

    Weitere Informationen unter www.haus-marteau.de

  • Kulmbacher Altstadtfest 2024 – Schön war´s im Museumswinkel

    Kulmbacher Altstadtfest 2024 – Schön war´s im Museumswinkel

    Am Freitagabend mit „Ö-Drei“ - Bombenstimmung trotz verlorenem Fußballspiel.
    Am Freitagabend mit „Ö-Drei“ – Bombenstimmung trotz verlorenem Fußballspiel.

    Fotos und Text von Sigrid Daum-Sauermann

    Im „Museumswinkel“ im hinteren Oberhacken waren die Museen im Mönchshof die Gastgeber. Wie schon seit Jahren gab es Livemusik im pittoresken Ambiente stimmungsvoll mit Tischdeckchen und Kerzenschein.

    Die sonst im Museum ausgestellten historischen Marktbuden waren im „Arbeitseinsatz“. In der einen wurden Bratwürste und Steaks auf dem Holzkohlengrill gebraten und in der anderen wurde Museumsbier vom Fass gezapft.

    Die Dompteure der Sauermann´s Bratwürste Frank und Klaus…
    …wurden abgelöst von Jörg und Steffi
    Bei bester Laune: Leo und Lukas mit Ausschank-Chefin Doris zapften fleißig Museumsbier aus der Gläsernen Museumsbrauerei.
  • Musikverein Freistadt Rust spielt beim Kulmbacher Altstadtfest im Hinteren Oberhacken

    Musikverein Freistadt Rust spielt beim Kulmbacher Altstadtfest im Hinteren Oberhacken

    Die Vorbereitungen für den Besuch aus Kulmbachs Partnerstadt Rust in Österreich laufen auf Hochtouren. Eine erste Bier- und Musikprobe haben (von links) Bernhard Sauermann, Geschäftsführer und Museumsleiter, sowie Sigrid Daum-Sauermann, ehemalige Museums-Geschäftsführerin und Interims-Kuratorin, Oberbürgermeister Ingo Lehmann, Museums-Geschäftsführerin Dr. Helga Metzel und Diplom-Braumeister Sebastian Hacker im Hinteren Oberhacken vorab erfolgreich absolviert. Dem exklusiven Auftritt der musikalischen Profis des Musikvereins Freistadt Rust e. V. im Museumswin-kel am Altstadtfestsamstag steht damit nichts mehr im Weg (Bildquelle: Stadt Kulmbach).

    „Herzlich willkommen beim Kulmbacher Altstadtfest 2024!“ heißt es für den Musikverein Freistadt Rust e. V. Die rund 60 Musikerinnen und Musiker, die aus Kulmbachs Partnerstadt Rust in Österreich stammen, werden erstmals auf dem beliebten Altstadtfest ein Platzkonzert geben.

    Es findet unter dem Motto „Zu Gast bei guten Freunden“ am Altstadtfestsamstag, 6. Juli 2024, von 15.30 bis 16.30 Uhr im Museumswinkel im Hinteren Oberhacken statt. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

    „Unsere beiden Städte verbindet eine jahrzehntelange, enge Freundschaft“, erklärt Kulmbachs Oberbürgermeister Ingo Lehmann. „Als wir erfahren haben, dass die Ruster Musikerinnen und Musiker auf unserem Altstadtfest unsere Gäste mit bester Blas- und Festmusik unterhalten möchten, haben wir uns riesig gefreut und sofort entsprechende Planungen aufgenommen!“

    Die Ruster Musikanten werden am 6. Juli 2024 in einem besonders schönen Bereich der historischen Altstadt aufspielen – nämlich im Hinteren Oberhacken. Dieses Areal wird während des Altstadtfestes traditionell von den Museen im Kulmbacher Mönchshof bewirtschaftet.

    Für Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin der Mönchshof-Museen, ist der Ruster Besuch etwas Besonderes: „Das Team der Museen im Kulmbacher Mönchshof freut sich sehr über die Ehre, zum Kulmbacher Altstadtfest 2024 Gastgeber im Hinteren Oberhacken für das Platzkonzert des Ruster Musikvereins aus Kulmbachs Partnerstadt Rust sein zu dürfen und dankt insbesondere Oberbürgermeister Ingo Lehmann und seinem Team!“

    Doch nicht nur der Ruster Besuch wird im Museumswinkel vor wunderschöner Altstadtkulisse gefeiert. „Wir werden nach dem Konzert mit den Ruster Musikanten und sicher vielen Kulturgästen mit unserem süffigen Jubiläumsbier, das Diplom-Braumeister Sebastian Hacker anlässlich des 30-jährigen Bestehens unseres Bayerischen Brauereimuseums gebraut hat, auf die Städtepartnerschaft anstoßen!“, verrät Dr. Helga Metzel. Aus diesem besonderen Anlass wird Oberbürgermeister Ingo Lehmann im Hinteren Oberhacken auch ein Fass kühles Jubiläumsbier anstechen.

    Das Kulmbacher Stadtoberhaupt bedankt sich beim Team der Mönchshof-Museen für die gelungene Zusammenarbeit rund um den Besuch der Ruster Musikanten und lädt alle Altstadtfest-Gäste herzlich ein: „Ein einmaliges Festambiente, konzertante Blasmusik vom Feinsten, süffiges Jubiläumsbier und leckere Bratwürste nach Sauer-mann’s Art – so kann man doch wunderbar in den Altstadtfestsamstag starten! Wenn jetzt noch das Wetter passt, dann steht einem tollen Konzertnachmittag mit unseren Ruster Freunden samt Geburtstagsfeier für das Bayerische Brauereimuseum nichts mehr im Weg!“