Autor: janosch

  • Henschel Oldtimer LKW’s wieder im Mönchshof Kulmbach

    Henschel Oldtimer LKW’s wieder im Mönchshof Kulmbach

    Die Kasseler Oldtimerfreunde um Karl-Heinz Schmelz lösen ihr Versprechen ein und kommen zum zweiten Mal mit Ihren Henschel LKW’s nach Kulmbach. Im letzten Jahr kamen sie mit 12 historischen LKW’s in den Mönchshof. Es gefiel ihnen so gut, dass sie unisono versprachen wieder zu kommen um ein bisschen mehr von Kulmbach kennen zu lernen. Volker Schmidt von den Kasseler Oldtimerfreunden und Walter Schaller vom Oldtimer Stammtisch Kulmbach haben etliche Gespräche geführt und das Programm für den diesjährigen Aufenthalt erstellt.

    Vom 2. Bis 4. August werden sie ihre Schmuckstücke wieder im Mönchshof parken und können ab Samstag besichtigt werden. Um Kulmbach näher kennen zu lernen, ist für die Kasseler Oldtimerfreunde am Samstag eine Stadtführung und die Besichtigung der Plassenburg geplant. Am Sonntag von 10.00h bis 13.00h sind die Fahrer bei ihren Fahrzeugen und freuen sich auf interessierte Besucher.

    Interessant, auch die Mönchshof-Brauerei hatte in der Vergangenheit Henschel LKW’s in ihrem Fuhrpark und nun, am 2. Bierfest-Wochenende, werden auf dem Mönchshof-Gelände wieder Henschel Motoren brummen. Darüber freut sich auch Dr. Helga Metzel von der Brauerei, die gerne das Mönchshof-Gelände als passende Präsentationsfläche zur Verfügung stellte.


  • Blasmusik vom Feinsten: Meisterkurs von Haus Marteau im Kulmbacher Mönchshof

    Blasmusik vom Feinsten: Meisterkurs von Haus Marteau im Kulmbacher Mönchshof

    Das Haus Marteau lädt zum Brass-Frühschoppen in den Kulmbacher Mönchshof. Der Abschluss und Höhepunkt des Ensemblekurses für Blechbläser mit Rekkenze Brass ist ein kulturelles Highlight in Oberfranken. Beginn ist um 11 Uhr, der Eintritt ist frei.

    Hintere Reihe: Sigrid Daum-Sauermann (Museen im Mönchshof), Dr. Uli Wirz (Haus Marteau) Mittlere Reihe: Landrat und BTVP Klaus Peter Söllner, BTP, Bernd Sesselmann (Vorsitzender Hilfswerk Lions Club Kulmbach-Plassenburg) Vordere Reihe: 2. Bürgermeister Dr. Ralf Hartnack, Harry Weiß (Vorstandsvorsitzender Sparkasse KU-KC), Gerhard Müller (Lions Club Kulmbach-Plassenburg), Christoph Lange (Werkleiter Stadtwerke Kulmbach)

    Posaune, Trompete, Flügelhorn, Tuba und Co: Die Internationale Musikbegegnungsstätte Haus Marteau lädt alljährlich zum Ensemblekurs für Blechbläser. Zum Abschluss konzertiert die Bläsergruppe „No name brass“ traditionell in Kooperation mit den Museen im Kulmbacher Mönchshof im Mönchshof Biergarten.

    „Seit 14 Jahren ist dieses Konzert ein Highlight im Kulmbacher Konzertkalender, diese Matinee beschert auf jeden Fall einen fröhlichen und schwungvollen Start in den Sonntag“, beteuert Bezirkstagspräsident Henry Schramm und ergänzt: „Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter mitspielt.“

    Fünf Tage wird in der Internationalen Musikbegegnungsstätte des Bezirks in Lichtenberg (Landkreis Hof) an Nuancen des Ausdrucks gefeilt und das Zusammenspiel geprobt, bis sich die Dozenten von der Blechbläserformation Rekkenze Brass sicher sind: Jetzt kann das Haus Marteau auf Reisen-Konzert kommen. Auf dem Programm stehen Klassiker der Blechbläserliteratur.

    „Wir freuen uns sehr, dass dieses Konzert auch im Jahr des 30-jährigen Bestehens des Bayerischen Brauereimuseums hier im Kulmbacher Mönchshof stattfinden kann“, betont Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin der Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V.. „Ein herzliches Dankschön geht erneut an Rekkenze Brass und den Bezirk Oberfranken für dieses Engagement ebenso wie an die Sparkasse Kulmbach-Kronach, den Lions-Club Kulmbach-Plassenburg und unsere Nachbarn, die Stadtwerke Kulmbach. Ohne deren Unterstützung wäre die Matinée so nicht möglich“, erklärt Metzel. „Die begeisterten, zahlreichen Zuhörer, die jedes Jahr zum Abschlusskonzert zu uns in den Mönchshof kommen, zeigen, wie gut Bierkultur und Blechblasmusik zusammen passen“, sagt Metzel.

    Bilder aus 2023








    Haus Marteau auf Reisen mit Rekkenze Brass

    Sonntag, 4. August 2024

    um 11 Uhr

    im Mönchshof-Bräuhaus, Hofer Str. 20, 95326 Kulmbach. Bei Regen wird in den Bräuhaussaal ausgewichen.

    Der Eintritt ist frei.

    Weitere Informationen unter www.haus-marteau.de

  • Kulmbacher Altstadtfest 2024 – Schön war´s im Museumswinkel

    Kulmbacher Altstadtfest 2024 – Schön war´s im Museumswinkel

    Am Freitagabend mit „Ö-Drei“ - Bombenstimmung trotz verlorenem Fußballspiel.
    Am Freitagabend mit „Ö-Drei“ – Bombenstimmung trotz verlorenem Fußballspiel.

    Fotos und Text von Sigrid Daum-Sauermann

    Im „Museumswinkel“ im hinteren Oberhacken waren die Museen im Mönchshof die Gastgeber. Wie schon seit Jahren gab es Livemusik im pittoresken Ambiente stimmungsvoll mit Tischdeckchen und Kerzenschein.

    Die sonst im Museum ausgestellten historischen Marktbuden waren im „Arbeitseinsatz“. In der einen wurden Bratwürste und Steaks auf dem Holzkohlengrill gebraten und in der anderen wurde Museumsbier vom Fass gezapft.

    Die Dompteure der Sauermann´s Bratwürste Frank und Klaus…
    …wurden abgelöst von Jörg und Steffi
    Bei bester Laune: Leo und Lukas mit Ausschank-Chefin Doris zapften fleißig Museumsbier aus der Gläsernen Museumsbrauerei.
  • Musikverein Freistadt Rust spielt beim Kulmbacher Altstadtfest im Hinteren Oberhacken

    Musikverein Freistadt Rust spielt beim Kulmbacher Altstadtfest im Hinteren Oberhacken

    Die Vorbereitungen für den Besuch aus Kulmbachs Partnerstadt Rust in Österreich laufen auf Hochtouren. Eine erste Bier- und Musikprobe haben (von links) Bernhard Sauermann, Geschäftsführer und Museumsleiter, sowie Sigrid Daum-Sauermann, ehemalige Museums-Geschäftsführerin und Interims-Kuratorin, Oberbürgermeister Ingo Lehmann, Museums-Geschäftsführerin Dr. Helga Metzel und Diplom-Braumeister Sebastian Hacker im Hinteren Oberhacken vorab erfolgreich absolviert. Dem exklusiven Auftritt der musikalischen Profis des Musikvereins Freistadt Rust e. V. im Museumswin-kel am Altstadtfestsamstag steht damit nichts mehr im Weg (Bildquelle: Stadt Kulmbach).

    „Herzlich willkommen beim Kulmbacher Altstadtfest 2024!“ heißt es für den Musikverein Freistadt Rust e. V. Die rund 60 Musikerinnen und Musiker, die aus Kulmbachs Partnerstadt Rust in Österreich stammen, werden erstmals auf dem beliebten Altstadtfest ein Platzkonzert geben.

    Es findet unter dem Motto „Zu Gast bei guten Freunden“ am Altstadtfestsamstag, 6. Juli 2024, von 15.30 bis 16.30 Uhr im Museumswinkel im Hinteren Oberhacken statt. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

    „Unsere beiden Städte verbindet eine jahrzehntelange, enge Freundschaft“, erklärt Kulmbachs Oberbürgermeister Ingo Lehmann. „Als wir erfahren haben, dass die Ruster Musikerinnen und Musiker auf unserem Altstadtfest unsere Gäste mit bester Blas- und Festmusik unterhalten möchten, haben wir uns riesig gefreut und sofort entsprechende Planungen aufgenommen!“

    Die Ruster Musikanten werden am 6. Juli 2024 in einem besonders schönen Bereich der historischen Altstadt aufspielen – nämlich im Hinteren Oberhacken. Dieses Areal wird während des Altstadtfestes traditionell von den Museen im Kulmbacher Mönchshof bewirtschaftet.

    Für Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin der Mönchshof-Museen, ist der Ruster Besuch etwas Besonderes: „Das Team der Museen im Kulmbacher Mönchshof freut sich sehr über die Ehre, zum Kulmbacher Altstadtfest 2024 Gastgeber im Hinteren Oberhacken für das Platzkonzert des Ruster Musikvereins aus Kulmbachs Partnerstadt Rust sein zu dürfen und dankt insbesondere Oberbürgermeister Ingo Lehmann und seinem Team!“

    Doch nicht nur der Ruster Besuch wird im Museumswinkel vor wunderschöner Altstadtkulisse gefeiert. „Wir werden nach dem Konzert mit den Ruster Musikanten und sicher vielen Kulturgästen mit unserem süffigen Jubiläumsbier, das Diplom-Braumeister Sebastian Hacker anlässlich des 30-jährigen Bestehens unseres Bayerischen Brauereimuseums gebraut hat, auf die Städtepartnerschaft anstoßen!“, verrät Dr. Helga Metzel. Aus diesem besonderen Anlass wird Oberbürgermeister Ingo Lehmann im Hinteren Oberhacken auch ein Fass kühles Jubiläumsbier anstechen.

    Das Kulmbacher Stadtoberhaupt bedankt sich beim Team der Mönchshof-Museen für die gelungene Zusammenarbeit rund um den Besuch der Ruster Musikanten und lädt alle Altstadtfest-Gäste herzlich ein: „Ein einmaliges Festambiente, konzertante Blasmusik vom Feinsten, süffiges Jubiläumsbier und leckere Bratwürste nach Sauer-mann’s Art – so kann man doch wunderbar in den Altstadtfestsamstag starten! Wenn jetzt noch das Wetter passt, dann steht einem tollen Konzertnachmittag mit unseren Ruster Freunden samt Geburtstagsfeier für das Bayerische Brauereimuseum nichts mehr im Weg!“

  • 27. Kulmbacher Oldtimer Treffen:  Kulturgüter mit Seele

    27. Kulmbacher Oldtimer Treffen: Kulturgüter mit Seele

    Bis zu 1.000 historische Fahrzeuge, wie beispielsweise dieser Mercedes-Benz 280 S aus dem Jahr 1968, werden zum Oldtimer Treffen im Kulmbacher Mönchshof erwartet. Auf die Veranstaltung am 23. Juni freuen sich (von links): Matthias Groß, stellvertretender Vorstand Oldtimer Stammtisch Kulmbach, Claudia Kollerer, Produktmanagerin Mönchshof BrauSpezialitäten, Norbert Drechsler, Erster Vorstand Oldtimer Stammtisch Kulmbach, Klaus Peter Söllner, Landrat Kulmbach, Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin Museen im Kulmbacher Mönchshof e.V., und Ingo Lehmann, Oberbürgermeister Stadt Kulmbach.

    Sie stehen für Erfindergeist, Pionierleistungen oder gelten als Designikonen – Oldtimer haben eine ganz eigene Faszination. Mit der Entwicklung des Automobils vor mehr als 130 Jahren hat sich die Welt verändert: Die individuelle und flexible Mobilität stellte einen Meilenstein für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt dar. Zeugen dieser vergangenen Epochen sind am Sonntag, den 23. Juni 2024, auf dem Gelände des Kulmbacher Mönchshofs zu erleben. Bis zu 1.000 historische Fahrzeuge erwartet der Oldtimer Stammtisch Kulmbach zu einer der größten Veranstaltungen dieser Art in Nordbayern. Für Besitzer von automobilen Klassikern und Besucher ist die Teilnahme am 27. Kulmbacher Oldtimer Treffen kostenfrei.

    Das Automobil als Fortbewegungsmittel ist nicht wegzudenken. Es steht für Fortschritt und Freiheit. Weltweit gab es 2023 mehr als 1,3 Milliarden Personenkraftwagen. In Deutschland sind laut Statista fast 50 Millionen Autos zugelassen, darunter über 700.000 Oldtimer – der höchste Stand aller Zeiten. Tendenz steigend. Fahrzeuge aus vergangenen Jahrzehnten sind Zeitzeugen für die Leistungen von Ingenieuren, Konstrukteuren und Designern. Mit ihren Formen und Materialien, ihrem einzigartigen Sound, einem manchmal recht eigenwilligen Fahrgefühl und dem unverwechselbaren Geruch nach Benzin, Öl, Leder und Lack wecken sie Erinnerungen und erzählen von der Vergangenheit.

    Zeitzeugen der automobilen Geschichte. Das Oldtimer Treffen im historischen Kulmbacher Mönchshof lockt Auto-Enthusiasten aus nah und fern an.

    Viel mehr als ein Fortbewegungsmittel

    „Oldtimer sind keine Mittel zum Zweck, um von A nach B zu kommen“, erklärt der passionierte Kulmbacher Oldtimersammler Norbert Drechsler. „Sie haben einen individuellen Charakter, so manche Eigenart und bieten nicht unbedingt den größten Komfort. Dafür zeugen sie vom technisch Machbaren ihrer Zeit, haben Seltenheitswert, bereiten bei Ausfahrten große Freude und bescheren häufig staunende Blicke“, schwärmt der erste Vorstand des Oldtimer Stammtisches Kulmbach. Bereits zum 27. Mal lädt der Verein zu einem Treffen auf dem Gelände des Kulmbacher Mönchshofs in der Hofer Straße in Kulmbach ein.

    Autos und Motorräder aus sechs Jahrzehnten

    Bei schönem Wetter erwartet der Veranstalter bis zu 1.000 Autos und Zweiräder aus den 1930er bis 1980er Jahren. Die Liebhaber der historischen Schmuckstücke kommen aus allen Ecken und Enden Deutschlands zum Oldtimer Treffen nach Kulmbach. Aus Südtirol reist extra ein Ferrari Dino 308 GT an. „Wir haben viele langjährige, treue Oldtimer-Freunde, die teilweise schon seit mehr als 20 Jahren zu uns kommen“, berichtet Drechsler stolz. Das Treffen ist für ihn weit mehr als ein reines Schaulaufen. „Man lernt neue Leute kennen, trifft gute Bekannte, tauscht sich über die Fahrzeuge aus, teilt Tipps und Tricks und freut sich über die Begeisterung der vielen Besucher.“ Der stellvertretende Vorstand des Oldtimer Stammtisches Kulmbach, Matthias Groß, ergänzt: „Oldtimer sind ein historisches Kulturgut. Ob als Kindheitserinnerung, Jugendtraum oder unvergessliches Erlebnis – ihre Geschichte berührt die Seele vieler Menschen. Es ist faszinierend, diese teilweise jahrzehntealten Fahrzeuge in Bewegung zu erleben und aus nächster Nähe begutachten zu dürfen.“

    Automobile Zeitzeugen auf geschichtsträchtigem Grund

    Mit seinem historischen Ambiente bietet der Kulmbacher Mönchshof den entsprechenden Rahmen für die Schmuckstücke der Automobilgeschichte. Bereits seit 1996 ist das Gelände an der Hofer Straße in Kulmbach der Anziehungspunkt für Oldtimer-Freunde. „In den Museen des Kulmbacher Mönchshof ist die Geschichte von Bier, Brot und Gewürzen erlebbar. Wir verstehen uns als Zentrum für Kultur, Genuss und Bildung im Herzen der Genussregion Oberfranken. Umso mehr freue ich mich, dass mit dem Oldtimer-Treffen jedes Jahr aufs Neue automobile Geschichte bei uns im historischen Mönchshof lebendig wird“, erklärt Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin der Museen im Kulmbacher Mönchshof e.V..

    Historische, seltene oder kuriose Fahrzeugklassiker

    Für das Kulmbacher Oldtimer Treffen sind alle Marken zugelassen. Bei großem Andrang erhalten Fahrzeuge mit einem Alter von 30 Jahren und mehr oder einem „H-“ beziehungsweise „07“-Kennzeichen bevorzugt Zugang zum Gelände. Die Teilnahme ist kostenfrei. Einlass ist am Sonntag, den 23. Juni 2024, um 9:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder teilnehmende Oldtimer-Besitzer erhält zum Dank eine Erinnerungsflasche mit einer Mönchshof BrauSpezialität.

    Flanieren, staunen und genießen

    Besucher können die historischen Fahrzeuge ab 10 Uhr begutachten. Der Eintritt ist frei. Auf dem Veranstaltungsgelände oder im Biergarten des Mönchshof Bräuhaus gibt es Gelegenheit für eine kleine oder große Stärkung. Auch das Bayerische Brauereimuseum, das Bayerische Bäckereimuseum und das Deutsche Gewürzmuseum sind von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Für Interessierte gibt es um 10:30 Uhr eine Sonntagsführung durch das Bayerische Brauereimuseum. Die Anmeldung ist online möglich unter www.kulmbacher-moenchshof.de

  • Ideal zur Ferienzeit Familienführungen

    Ideal zur Ferienzeit Familienführungen

    Das Bayerische Brauereimuseum, das Bayerische Bäckereimuseum und das Deutsche Gewürzmuseum sind ein ideales Ferienziel – erlebnisreich sowie begeisternd und dies für Jung oder Alt. Hierbei können Familien gemeinsam mit ihren Kindern in die spannende Welt der Lebensmittel eintauchen.

     

    Auf Voranmeldung hin gibt es im Rahmen einer ca. 60-minütigen Führung durch eines der Museen besondere Einblicke zu den Themen Brot oder Bier oder Gewürze für Eltern oder Großeltern mit ihren Kindern bzw. Enkelkindern zum Sonderpreis von Euro 39,- inklusive Eintritt.

    Die MuseumsführerInnen werden durch das jeweilige gewünschte Museum führen und lehrreiches Wissen über die Lebensmittel, die dazugehörenden Handwerkstraditionen sowie weitere Themen familiengerecht vermitteln.

    Ein Erlebnis für alle Sinne – Museumsbrot oder Probierschluck inklusive!

     

    Weitere Informationen:

    Voranmeldung für eine Familienführung zum Wunschtermin für Eltern oder Großeltern und ihre Kinder bitte unter

    Tel. 09221 805 – 14 oder per E-Mail unter info@kulmbacher-moenchshof.de

    Kosten:

    • Familienführung zum Wunschtermin inklusive Museumseintritt: Euro 39,-
    • Familienkarte/Eintritt für Eltern oder Großeltern und ihre (Enkel-)Kinder ohne Führung: Euro 19,-

  • Wie die Neidsmühle in den Mönchshof kam

    Wie die Neidsmühle in den Mönchshof kam

    von Sigrid Daum-Sauermann

    Am Pfingstmontag feiert man deutschlandweit den „Mühlentag“ – allerorten werden die Zeugnisse eines fast vergessenen Handwerks in den Fokus gestellt. Landauf, landab werden Mühlenführungen angeboten, so auch im Kulmbacher Mönchshof. Dort gibt es am 20. Mai um 10:30 Uhr eine Sonderführung mit dem Müllermeister und Mühlenbautechniker Andreas Ehrhardt in der Abteilung „Mühlenwesen“ des Bayerischen Bäckereimuseums.

    Die Mühle, die jetzt im Mönchshof „klappert“, stand vormals am rauschenden Bach nahe Thurnau: Es handelt sich um die Neidsmühle, die erstmals 1526 urkundlich erwähnt wurde und eine wechselhafte Geschichte erlebte. In den 1930er Jahren erfolgte die letzte große Modernisierung, dennoch konnte die Mühle langfristig nicht mehr konkurrenzfähig betrieben werden – der Mühlenbetrieb wurde 1957 eingestellt. Die vollständig erhaltene technische Ausstattung wurde nach gründlichen konservatorischen Maßnahmen Ende 2007 im Bayerischen Bäckereimuseum eingebaut und für die Nachwelt gesichert – als eindrucksvolles Zeugnis hochentwickelter Handwerkskunst.

    In der Thurnauer Neidsmühle arbeitete das Mühlenwerk bis 1957 über vier Stockwerke vom Keller bis in den Dachboden. Foto: Archiv Museen im Kulmbacher Mönchshof
    Museumsleiter Bernhard Sauermann und Müllermeister Andreas Ehrhardt erinnern sich gerne daran, wie sie vor nunmehr 17 Jahren das Husarenstück leisteten, ein vierstöckiges Mühlenwerk derart in ein dreistöckiges Gebäude einzubauen, dass es technisch problemlos in Betrieb gehen könnte. Foto: Sigrid Daum-Sauermann

    Wie die Neidsmühle den Weg nach Kulmbach fand, daran erinnert sich Museumsleiter Bernhard Sauermann noch ganz genau: „Unser Vorstand vom Museumsverein, Stefan Soiné, vermittelte uns den Kontakt zu dem damaligen Besitzer, der das Gebäude mit der aufgelassenen Mühle gerne umnutzen wollte und eine neue `Bleibe` für sein Schmuckstück suchte. Letztlich ging sein Wunsch in Erfüllung. Nach reichlich Organisation und Planung machte sich die stattliche Mühle auf ihre spektakuläre Reise. Zunächst wurde das komplette Mühlenwerk über mehrere Wochen fachgerecht

    in schier unzählige Einzelteile zerlegt, das Hausdach wurde teilweise geöffnet und die großen Stücke per Autokran herausgehoben. Auch der Kampf gegen den hartnäckigen Holzwurm konnte siegreich geschlagen werden. Schließlich kam uns Mühlenexperte Andreas Ehrhardt beim Wiederaufbau maßgeblich zu Hilfe.“

    Sauermann freut sich, dass er ihn als Referenten gewinnen konnte: “Denn er weiß nicht nur, welchen Weg das Korn von der Landwirtschaft bis zur Mühle nehmen muss, sondern auch, wie die Mühle funktioniert. Und! Wie kaum ein anderer kennt er auch die Geschichte der Umzugsaktion, welche Hürden und Schwierigkeiten zu überwinden waren, bis die Neidsmühle 2007 unter seiner Obhut und nach seinen Plänen in den dafür vorbereiteten Räumen im Kulmbacher Mönchshof wieder aufgebaut werden konnte. Wir dürfen gespannt sein.“

    Mit der zusätzlichen Vermittlung von weiteren Exponaten und seiner Ausarbeitung von didaktischen Schaubildern zum Mühlenablauf hat Ehrhardt die Museumsinstallation maßgeblich geprägt. Er erinnert sich: „Hier im Kulmbacher Mönchshof haben wir 2007 die Technik einer vierstöckigen Rückschüttmühle aus Thurnau fachgerecht, vollständig und absolut authentisch auf drei Stockwerken wieder aufbauen können, wie es das Gebäude vorgab.“

    Rar geworden sind nicht nur die alten Mühlen, sondern auch die Menschen, die etwas von historischer Mühlentechnik verstehen. Deshalb gibt Ehrhardt seine Expertise gerne an Denkmalpfleger, Museen und Privatleute weiter, so auch an die Teilnehmer der Sonderführung am Pfingstmontag: „Man kann die komplette Mühle auf einen Blick im offenen Raum erfassen, das ist die Besonderheit, wenn man sich die technischen Zusammenhänge einmal quer über alle Stockwerke im Ganzen ansehen möchte.“

    Andreas Ehrhardt begeisterte sich schon als Kind für alte Mühlen, die immer wieder Ziel so manches Familienausflugs wurden. Wie ernst es ihm damit war, zeigte sich, als er bereits im Alter von 13 Jahren (!) der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung beitrat. Es lag auf der Hand, dass er eines Tages einmal Müller werden wollte. Nach der Ausbildung in einer Mühlenbaufirma absolvierte er – parallel zum Technikerstudium an der Deutschen Müllerschule Braunschweig – die Meisterprüfung im Müllerhandwerk. Er arbeitet seit einigen Jahren beim Kulmbacher Backzutatenhersteller IREKS und zieht alljährlich viele Zuhörer am Mühlentag mit seinen ehrenamtlichen Mühlenführungen in seinen Bann.

    In den letzten Jahren hat er auch einen eindrucksvollen Bildband „Alte Mühlen in Bayern“ mit herausgegeben und unter www.muehlsteinmahlen.de eine Internetseite ins Leben gerufen, die Informationen und Hilfestellung rund um traditionelle Mühlentechnik bietet: „Vielerorts sind die historischen Mühlen nach ihrer Stilllegung eben nicht entkernt und umgebaut worden, sondern stehen zum Teil bis heute mit kompletter Innenausstattung da, leider zerfressen vom Holzwurm“, so Ehrhardt.

    An der Neidsmühle in der Abteilung Mühlenwesen des Bayerischen Bäckereimuseums gewinnt der Besucher einen beeindruckenden Überblick über die Produktionsabläufe aller drei Stockwerke. Foto: privat
    Die Mühle im MUPÄZ, dem museumspädagogischen Zentrum der Museen im Mönchshof, lässt Kinderherzen höher schlagen – durch körperlichen Einsatz kann man das Mühlrad tatsächlich zum Laufen bringen. Foto: Paula Bartels
    Ein Schmankerl zum Schluss

    Seinen Mühlenrundgang wird Ehrhardt in der Spielabteilung des MUPÄZ beenden, wo eine weitere Mühle aufgebaut ist, die ebenfalls aus Thurnau stammt. Sie wurde nach Plänen des Innenarchitekten Peter Rudolf aus Regen in Niederbayern von der Schreinerei Klaus Barthels, Thurnau, als didaktisches Anschauungs- und Spielobjekt für die kleinsten Museumsbesucher gebaut. Damit waren die Museen im Mönchshof Pioniere der Idee, Kindern einen spielerischen Zugang zum kulturellen Erbe zu ermöglichen.

    Andreas Ehrhardt, selbst Vater mühlenbegeisterter Kinder, ist von diesem Objekt stets aufs Neue fasziniert: „Man kann damit vielen Kindern die Funktion einer Mühle anschaulich erklären – sie können eine Mühle im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch begreifen.“

     

    Termin: Pfingstmontag, 20. Mai 2024, 10:30 Uhr

    Dauer: ca. 1 Stunde

    Kosten Sonderführung inkl. Eintritt:

    Erwachsene 12,00 Euro, Kinder ab 7 Jahren 6,00 Euro, Familienkarte 24,00 Euro

     

    Pfingstmontag sind die Museen im Mönchshof von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.


    Jetzt Führung buchen

  • Internationaler Museumstag im Mönchshof: Für Museen begeistern

    Internationaler Museumstag im Mönchshof: Für Museen begeistern

    30 Jahre Bayerisches Brauereimuseum – Jubiläumsbier

    Autorin: Sigrid Daum-Sauermann

    Der diesjährige Internationale Museumstag findet unter dem Motto „Für Museen begeistern“ am Pfingstsonntag, 19. Mai 2024 statt. Die Museen im Mönchshof stellen an diesem Tag das 30-jährige Jubiläum des Bayerischen Brauereimuseums in den Fokus: Es gibt drei kostenfreie Sonderführungen durch das Bayerische Brauereimuseum zum Auftakt der Geburtstagsfeierlichkeiten.

    Dreißig Jahre alt ist das Bayerische Brauereimuseum und hat von seiner ursprünglichen Strahlkraft noch nichts eingebüßt. Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin der Museen im Kulmbacher Mönchshof ist begeistert von der „Schatzkammer der Bierkultur“, sie bewundert immer wieder das zeitgemäße Interieur und die absolut aktuellen Ausstellungsinhalte: „Bei jedem Rundgang und bei jeder Führung entdecke auch ich selbst immer wieder neue Anknüpfungspunkte mit dem Hier und Heute. Mir fällt dabei auf, wie vorausschauend und ins Detail gehend die damaligen `Museumsmacher` Sigrid Daum und Bernhard Sauermann das Museum konzipiert und aufgebaut haben.“

    Metzel wünscht sich, dass möglichst viele Teilnehmer diese Möglichkeit der persönlichen Reflexion und Verortung wahrnehmen und sich am Internationalen Museumstag begeistern lassen: „Jeder einzelne wird Exponate entdecken, die mit ihm persönlich und seiner Geschichte zu tun haben.“

    Im Mittelpunkt des EKU-Blechplakates – stammend aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende – in der Abteilung „Bier in der Werbung“ des Bayerischen Brauereimuseums besticht das historische dunkle Kulmbacher Exportbier. Foto: Sigrid Daum-Sauermann

    Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte

    Im September 1994 als didaktische Technikschau auf bescheidenen 450 Quadratmetern Präsentationsfläche feierlich eröffnet, um die Jahrtausendwende erweitert auf imposante 3.500 Quadratmeter kulturhistorische Ausstellungsfläche, führt es seine Gäste gekonnt über sechs eindrucksvolle Abteilungen durch die jahrtausende alte Biergeschichte.

    Mehr als eine Million begeisterte Besucher zeugen bis heute von einer rundum gelungenen, zeitlos lebendigen Präsentation.

    Das Jubiläum soll einmal mehr den Kulmbacher Mönchshof als Zentrum gelebter, bayerischer Lebensmittelkultur im Herzen der „Genussregion Oberfranken“ durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm noch stärker ins kollektive Bewusstsein rücken.

    Als Auftakt zum Reigen der Feierlichkeiten will Dipl.-Braumeister Sebastian Hacker am Internationalen Museumstag mit einem speziellen Jubiläumsbier punkten, das er mit viel Gespür für das Wesentliche termingenau eingebraut hat. Dem Anlass gemäß hat er es an das legendäre dunkle Kulmbacher Export-Bier angelehnt, das vor mehr als 125 Jahren den internationalen Erfolg der großen Kulmbacher Traditions-Brauereien begründete.

    Museumsleiter Bernhard Sauermann hat nicht nur vor 30 Jahren das Bayerische Brauereimuseum in führender Position mit aufgebaut, sondern ist auch direkter Nachfahre der einstmals renommierten Kulmbacher Exportbierbrauerei Georg Sandler. Aus akribischen Aufzeichnungen seines Großvaters mütterlicherseits, Dr. Otto Sandler, weiß Sauermann, dass es sich bei dem „Culmbacher Bier“ des 19. Jahrhunderts um eine ausgesprochen dunkle, schwere Sorte handelte mit einer deutlich lieblichen, süßen Geschmacksnote, die seinerzeit ausschließlich den Kulmbacher Export-Bieren zu eigen war und damit deren sagenhaften Ruf begründete.

    Daher ist er an einem „Zitat“ der historischen Bierspezialität, mit der seine Vorfahren bereits 1831 in namhafter Größenordnung nach außerhalb Bayerns exportierten, besonders interessiert. Stets legte er großen Wert darauf, dass die Museen im Mönchshof bei aller Pflege der Geschichte und der überlieferten Traditionen lebendig und der Gegenwart zugewendet auftreten: „Museen sind Plätze für Bildung und Forschung, deren Besuch Freude machen soll. Deshalb beleuchten wir mit unseren Museumspädagogischen Bemühungen immer wieder einzelne Aspekte unseres musealen Spektrums und versuchen, diese aktuell weiterzuentwickeln. Insbesondere in unserer Gläsernen Museumsbrauerei forschen wir mit Begeisterung und experimentieren sowohl mit alten Rezepturen als auch mit deren Zutaten. Um die Historie und die Erwartungen des gegenwärtigen Alltags in möglichst optimaler Weise in Einklang zu bringen, hat unser ausgesprochen kreativer Braumeister versucht, dieses legendäre Exportbier möglichst passgenau nachzuempfinden.“

    Das Jubiläumsbier wird nach dem offiziellen Anstich ganzjährig in den Verkauf gelangen. Aus diesem Grunde ist Braumeister Hacker einen Kompromiss eingegangen, denn ein schweres und dunkles Bier sucht man sicher bei den zu erwartenden heißen Sommertemperaturen eher weniger nach. Seine ursprüngliche Idee, mit einer historischen Hefe zu arbeiten, fiel deshalb sofort aus dem Rennen: „Zu heikel und mit zu vielen Risiken verbunden. Auch am Wasser kann man nichts ändern, ähnlich wenig am Malz. Heutige Malze haben mit denen von vor 100 Jahren kaum mehr etwas gemeinsam. Somit ist ein historisches Rezept qualitativ wie quantitativ kaum reproduzierbar. Da blieb am Schluss nur der Hopfen übrig, um unter strenger Berücksichtigung des Reinheitsgebotes in die richtige Richtung zu steuern.“

    Da die Kulmbacher Brauereien bis 1945 ausschließlich „echten“ Saazer Hopfen verwendet haben, fiel Hacker die Entscheidung nicht schwer, auch dieses Mal auf einen solchen aus dem tschechischen Anbaugebiet zu setzen, „um die Geschichte ein Stück weit in Szene zu bringen.“

    Bei einer ersten Verkostung im Lagerkeller der Gläsernen Museumsbrauerei wurde das „Jubelbier“ für gut befunden. Von links: Biersommelier Martin Ständner, Dipl.-Braumeister Sebastian Hacker und Museumsleiter Bernhard Sauermann. Foto: Sigrid Daum-Sauermann

    Das Jubelbier hat bereits vor dem offiziellen Anstich Liebhaber gefunden – so auch Biersommelier Martin Ständner, der ein ganz persönliches Jubiläum im Mönchshof feiert: Er ist ebenfalls seit 30 Jahren im Bayerischen Brauereimuseum „mit von der Partie“. Er war der erste Mitarbeiter, den Sigrid Daum und Bernhard Sauermann 1994 eingestellt hatten. Er kümmert sich seitdem um den Empfang der Besucher und hält noch heute Bierseminare und Führungen in allen drei Mönchshof-Museen. Sein Chef, Museumsleiter Bernhard Sauermann, weiß sehr zu schätzen, dass er weit „über den Tellerrand hinausschaut“ und in der internationalen Bierszene zuhause ist, wie kaum ein anderer: „Sein umfassendes Verständnis der verschiedenen Aspekte des Bierbrauens ist uns im Museumspädagogischen Betrieb ein großer Gewinn. Virtuos klassifiziert er unterschiedlichste Biersorten, verschiedene Bierstilrichtungen und die Bedeutung von Bier selbst in den ausgefallensten Kulturen und Traditionen. Er ist ein gleichgesinnter und treuer Weggefährte über all die Jahre hinweg.“

     

    Martin Ständner bescheinigt dem Jubelbier, ein nicht alltägliches Festbier zu sein: „Anders als die meisten Festbiere schimmert es nicht goldgelb, sondern mahagonifarben im Glas. Das kräftige Gebräu hat 12,7 Prozent Stammwürze, aber dafür nur einen relativ mäßigen Alkoholwert von 5,2 Prozent, was auf reichlich unvergorenen Malz-Zucker schließen lässt. Allerdings kommt der erste kleine Schluck keineswegs süß herüber, denn der Braumeister zauberte mit ordentlicher Hopfengabe eine wunderbare Malz-Hopfen-Harmonie in den festlichen Sud, wie es nur mit echtem Saazer Hopfen aus Böhmen gelingen kann, der in den

    Kulmbacher Brauereien bis zum zweiten Weltkrieg üblich war. Alles in allem ein charaktervolles, süffiges Festbier, das seinen Namen vollauf verdient.“

     

    Dipl.-Braumeister Hacker meint dazu: „Nunc est bibendum“!

    Aaus dem Lateinischen „Jetzt lasst uns trinken“ oder wörtlich: „Jetzt gilt’s zu trinken!“.

     

    Termin: Pfingstsonntag, 19. Mai 2024

     

    Am Vormittag zeitversetzt drei Sonderführungen durch das Bayerische Brauereimuseum (Beginn 10 h, 10.30 h und 11.00 h). Die Führungen sind kostenfrei, der Eintritt ist ermäßigt. Und als besonderes Schmankerl wird es zum Ausklang aus gegebenem Anlass gegen Vorlage des Eintrittstickets 0,5 Liter Jubiläumsbier oder ein alkoholfreies Getränk gratis obendrauf geben – und auch eine kleine Brotzeit aus der hauseigenen Museumsbäckerei steht bereit. 


    Jetzt Eintritt/ Teilnahme buchen — hier klicken —

  • Fünf Bierprinzessinnen bereiteten sich auf Wahl zur Bayerischen Bierkönigin vor

    Fünf Bierprinzessinnen bereiteten sich auf Wahl zur Bayerischen Bierkönigin vor

    In diesem Jahr waren die „letzten“ fünf von 52 Bewerberinnen um den Titel „Bayerische Bierkönigin“ zu Besuch im Bayerischen Brauereimuseum. Dieses feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen.

    Die Kulmbacher Brauerei förderte die Schulung der Bierprinzessinnen erneut. „Bier ist ein bayerisches Kulturgut, das Brauen eine Kunst für sich: Aus nur vier Zutaten wird eine nahezu unerschöpfliche Vielfalt an Biersorten mit unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen gebraut. Unsere Begeisterung für das Brauen und die Biervielfalt möchten wir mit den Anwärterinnen auf den Titel der Bayerischen Bierkönigin teilen. Deshalb unterstützen wir die Schulung des Bayerischen Brauerbundes im Kulmbacher Mönchshof. Auf dem mittelalterlichen Klostergrund des Bayerischen Brauereimuseums lassen sich die Tradition, das Handwerk und die Leidenschaft für Bier ganz besonders gut vermitteln“, erklärt Mathias Keil, Vorstand Finanzen und Technik der Kulmbacher Brauerei. Der Diplom-Brauingenieur betont: „Das Brauen hat in Bayern eine lange Tradition. Bei uns im fränkischen Kulmbach, der ‚heimlichen Hauptstadt des Bieres‘, erleben die Bierprinzessinnen beim Sehen, Riechen und Schmecken unterschiedlicher Biersorten, worauf es bei einem guten Bier ankommt – von der Auswahl erlesener Zutaten über den Brauvorgang bis hin zum Genuss im richtigen Glas oder Krug.“

    Umrandet von Ehrengästen stößt die amtierende Bayerische Bierkönigin Mona Sommer (1. Reihe, 4. von rechts) zusammen mit den „Bayerischen Bierprinzessinnen 2024“ – 1. Reihe von links – Linnea Klee, Alisa Pflug, Nina Haberl sowie – 1. Reihe von rechts – Anna Gansneder und Eva Singer auf einen lehrreichen Schulungsbesuch im Bayerischen Brauereimuseum im Kulmbacher Mönchshof mit einem alkoholfreien Weißbier zu Beginn des Sensorikabends an.

    Bier-Sensorik und die Vielseitigkeit des Bieres

    Am Tag ihrer Anreise waren die Bierprinzessinnen zunächst bei IREKS in Kulmbach zu Gast, um auch den Prozess des Mälzens von Grund auf kennenzulernen.

    Später erfuhren die Finalistinnen im Kulmbacher Mönchshof, welche Biersorten am besten zu welchen Speisen passen und mit welchen Zutaten sie jeweils harmonieren. Im Museumspädagogischen Zentrum des Bayerischen Brauereimuseums ging Biersommelier und Museumsführer Martin Ständner, langjähriger Mitarbeiter der Mönchshof, auf die Biersensorik ein: Er vermittelte mit seinem fundierten Wissen, worauf bei der Auswahl einzelner Biersorten zu achten ist, was an ihnen Besonderes zu sehen, zu riechen und zu schmecken ist und weshalb einzelne Geschmacksparameter des Bieres zu bestimmten Speisen besonders gut passen. Die Bierprinzessinnen durften schließlich während eines Vier-Gang-Menüs auch praktisch verkosten, was sie vorher in der Theorie gelernt hatten.

    Brauen in der Gläsernen Museumsbrauerei

    Einen Tag lang übten sich die potenziellen Thronfolgerinnen im Rahmen ihrer Studienfahrt dann in der Gläsernen Museumsbrauerei auch im „Einmaischen“, „Abläutern“ und „Würzekochen“. Sebastian Hacker, Diplom-Braumeister in der Gläsernen Museumsbrauerei, erklärte den Brauprozess und alles über die dabei nach dem Reinheitsgebot benötigten Rohstoffe. 

    Bayerisches Brauereimuseum – seit 30 Jahren Schatzkammer bayerischer Bierkultur

    Die Bierprinzessinnen besichtigten im Rahmen ihrer Ausbildungsfahrt auch das Bayerische Brauereimuseum. Dieses feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Aufbauend auf Schwerpunktthemen wie „Bierkultur im Wandel der Zeit“ und „Bayerisches Reinheitsgebot“, aber auch „Bier in der Werbung“ boten sich den „königlichen“ Gästen auf rund 3000m² interaktive Stationen, viele Inszenierungen und wertvolle Exponate: So durften sie auf höchstem Niveau tief in die Geschichte des Brauwesens in Bayern eintauchen.

    „Dass der Bayerische Brauerbund jedes Jahr mit den Bierprinzessinnen zu uns nach Kulmbach in das Bayerische Brauereimuseum kommt, um die jungen Damen bei uns in der „heimlichen Hauptstadt des Bieres“ in die Welt des Brauens und der bayerischen Bierkultur zu entführen, bestärkt uns in unserem täglichen Tun. Wir sind davon überzeugt, dass das Bayerische Brauereimuseum mit seiner Gläsernen Museumsbrauerei ein perfekt passender Ort ist, um die jungen Frauen einen Tag lang „Rund um’s Bier in Theorie und Praxis“ zu schulen, zeigte sich Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin der Museen im Kulmbacher Mönchshof e.V., angesichts des Besuches aus allen Teilen Bayerns überzeugt. „Und ganz persönlich finde ich es interessant, im direkten Austausch mit den jungen Damen erfahren zu können, weshalb sie sich für die Bayerische Bierkultur und unser Kulturgut Bier einsetzen wollen. Mir zeigt das immer wieder unterschiedliche Ansätze auf, wie sich Tradition in die Zukunft fortschreiben lässt“, so Metzel weiter.

    Aktueller Biermarkt im Mittelpunkt

    Darüber hinaus blickten die fünf Finalistinnen im Rahmen der Schulung auf die aktuelle Lage des Biermarktes. Anhand stichhaltiger Daten und Fakten lernten sie ihn näher kennen, um zukünftig im Interview kompetent Rede und Antwort stehen und so die Branche auch profund vertreten zu können.

    Einzigartigkeit Bayerischer Bierkultur

    Gerne folgte der Bayerische Brauerbund, Spitzenverband und Interessenvertretung der bayerischen Brauwirtschaft, auch in diesem Jahr wieder der Einladung in den Kulmbacher Mönchshof, um hier die Schulung der Finalistinnen zur Wahl der Bayerischen Bierkönigin 2024/2025 durchzuführen. „Die Finalistinnen bringen eine Menge Liebe zum Bier und Begeisterung für unsere bayerische Bierkultur mit. Aber das Wissen um die Geschichte des Brauwesens, den Biermarkt, den Brauprozess oder die Vielfalt unserer bayerischen Biere ist doch sehr unterschiedlich. Wo könnte man Wissenslücken rund um’s Bier anschaulicher schließen als im Kulmbacher Mönchshof? Das Gläserne Sudhaus, das beeindruckende Brauereimuseum und die Schau- und Versuchsküche im Museumspädagogischen Zentrum bieten einen idealen Rahmen, unsere „Bierprinzessinnen“ mit dem nötigen bierkulturellen Rüstzeug für die Wahl am Finalabend und vor allem für eine erfolgreiche Amtszeit auszustatten. Wir freuen uns sehr, auch heuer unsere Finalistinnen wieder in Kulmbach schulen zu dürfen.“, erklärte Dr. Lothar Ebbertz, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, München, anlässlich der Schulung im Kulmbacher Mönchshof.

    Das Finale um die Krone der Bayerischen Bierkönigin 2024/2025 findet im Rahmen einer festlichen Gala am 16. Mai 2024 in München statt.

    Sebastian Hacker (im Hintergrund), Diplom-Braumeister in der Gläsernen Museumsbrauerei des Bayerischen Brauereimuseums, freut sich über das Interesse der Bayerischen Bierprinzessinnen 2024 (von links) Linnea Klee, Alisa Pflug, Eva Singer, Anna Gansneder und Nina Haberl im Beisein der amtierenden Bayerischen Bierkönigin Mona Sommer (Bildmitte) am Brauprozess und den dafür benötigten Rohstoffen.
  • Museen im Kulmbacher Mönchshof helfen alljährlich Menschen in Not

    Museen im Kulmbacher Mönchshof helfen alljährlich Menschen in Not

    Die Museen im Kulmbacher Mönchshof verstehen sich als kulturhistorisches Schaufenster zum Ernährungsstandort Kulmbach hin.

    In den drei Museen dreht sich alles um Bier, Brot und Gewürze. Grund genug, von hier aus alljährlich Menschen in Not zu helfen.

    Beim Blaicher Weihnachtsmarkt zieht das vom Museen e. V. organisierte Gewinnspiel viele Besucher*innen an. Mit dem Kauf eines Loses bewirken diese immer wieder Gutes.

    Der Gewinn des Losverkaufes des letztjährigen Weihnachtsmarkt-Gewinnspieles wurde jüngst an die German Doctors, in Kulmbach vertreten durch Dr. Alexander Philipp, übergeben:

    Karola Helm, Organisatorin des Blaicher Weihnachtsmarktes, Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V.,  der Kulmbacher „German Doctor“ Dr. Alexander Philipp und Dr. Helga Metzel, Geschäftsführerin Museen im Kulmbacher Mönchshof e. V., sind überzeugt, dass die Spende Nützliches bewirken wird.

    Wer mehr über die Arbeit der German Doctors erfahren möchte: www.german-doctors.de


    Der Mönchshof Weihnachtsmarkt 2024 findet am Sonntag den 15.12.2024 – dem 3. Advent statt.